Roman Fröhlich: Auch mit 80 Jahren noch voll aktiv. „Die Pfarre Horn dankt dem rüstigen Jubilar für die vielen Dienste und Aktivitäten, ohne die die Pfarrgemeinde heute nicht so dastehen würde, wie es jetzt ist“, gibt es geballtes Lob von Horns Stadtpfarrer Pater Albert Groiß für Roman Fröhlich , der vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feierte.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2021 (03:58)
Vor wenigen Tagen feierte der Horner Roman Fröhlich seinen 80. Geburtstag. Seine Verdienste im Beruf, in der Pfarre, in der Diözese und in der Stadt sind unbestritten.
privat

Wobei eine große, würdige Feier derzeit ja nicht möglich ist, „aber im Sommer sollte es möglich sein“, hofft Pater Albert, „damit wir ihm nochmals unseren Dank ausdrücken können“. In aller Stille wurde am vergangenen Sonntag speziell für den Jubilar beim Gottesdienst gebetet.

Der am 21. Februar 1941 in Horn geborene Jubilar ist als Kriegs-Halbwaise in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Nach der Schule führte ihn seine berufliche Karriere zur Druckerei Berger (Schrift- und später Maschinensetzer, Chefmetteur, Korrektor, Revisor, Betriebsratsobmann).

Seit Jugendjahren war und ist Roman Fröhlich kirchlich und sozialpolitisch engagiert, etwa als Gruppenleiter der Katholischen Arbeiterjugend. Nach der kirchlichen Trauung mit Renate , geborene Sochurek, verblieb die Familie mit ihren Kindern in Horn.

Als Rundenleiter der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) organisierte Fröhlich in den 1990er Jahren besondere Aktivitäten: Fasching für Kinder mit pantomimischen Märchenspielen, ab 2000 Tanz für Erwachsene mit Kabarett, Einkehrtage, Arbeitnehmer-Kreuzwege, Gedenkminute am Karfreitag, Gebietskonferenzen, KAB-Advent, Vorträge, Mithilfen in der Pfarre, Reisen nach Rom, Assisi, Brüssel, Luxemburg, Straßburg, Apulien und vieles mehr.

Beim Verkauf des Katholischen Vereinshauses an die Stadtgemeinde Horn und der Gründung der Papst-Leo-Stiftung 1985 war er als Obmann des Christlichen Arbeitervereines Horn (1985 – 2003 und seit 2013) maßgeblich beteiligt, ab 1985 folgten zahlreiche Vorträge und liturgische Initiativen wie der KAB-Kreuzweg oder die Festmesse zum 1. Mai. Als Administrator der Papst-Leo-Stiftung (seit 1985), sorgt(e) er sich zunächst um jährliche, dann zweijährige Preisverleihungen im Horner Vereinshaus.

Seine kirchlichen Aktivitäten zogen Kreise bis in die Diözese St. Pölten: Fröhlich wurde zum Diözesan-Vorsitzenden und Vorsitzenden-Stellvertreter der KAB St. Pölten und wirkte viele Jahre im Pastoralrat der Diözese mit.

In der Pfarre Horn selbst arbeitete Fröhlich im Pfarrausschuss und Seelsorgerat, besondere Ereignisse waren damals die Liturgie-Reform, die erste Pfarrversammlung 1971 und die ersten Wahlen zum Pfarrgemeinderat, dem er ebenso angehörte wie dem Pfarrkirchenrat.

„In dieser langen Periode gab es viel wichtige Ereignisse“, zählt Pater Albert – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – auf: Renovierung der Stephanskirche bis 1984, Umgestaltung des Pfarrhofs, Renovierung der Pfarrkirche außen und innen samt neuer Orgel. Um all dies zu finanzieren, wurden Pfarrheuriger und -kränzchen abgehalten, ein Altstadtfest und andere Benefizaktionen. Dementsprechend zahlreich sind seine Auszeichnungen der Diözese, der Pfarre und der Stadt.

Sein Rezept gegen Corona? „Ich halte mich an alle Anordnungen, aber vergrabe mich nicht daheim. Ich gehe mit meiner Frau viel spazieren, arbeite im Garten, bin begeisterter Radler und werde, sobald es möglich ist, im Urlaub viel Schwimmen. Und mit KAB, in der Stiftung und als Hausverwalter bei Alpenland wird ihm sicher nicht fad …