Sigmundsherberg bekommt neues Gemeindezentrum

Erstellt am 20. Mai 2022 | 12:27
Lesezeit: 2 Min
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Bei der Präsentation der Pläne für das neue Gemeindezentrum in Sigmundsherberg: Vizebürgermeister Johannes Hofer, WAV-Direktor Manfred Damberger, Bürgermeister Franz Göd und Architekt Reinhard Litschauer (von links).
Foto: Thomas Weikertschläger
Endlich ist es soweit! Die Marktgemeinde Sigmundsherberg bekommt ein neues Gemeindezentrum. Gemeinsam mit Manfred Damberger von der Waldviertler Siedlungsgenossenschaft und Architekt Reinhart Litschauer präsentierten Bürgermeister Franz Göd und sein Vize Johannes Hofer am 20. Mai die Pläne für das Großprojekt.
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Denn laut Göd ist die Realisierung des Projektes, zu dem es schon seit rund 25 Jahren Überlegungen gibt, das größte innerhalb der Gemeinde der vergangenen 50 Jahre.

Am Areal des ehemaligen Landgasthauses Göd - also direkt im Zentrum des Orts - soll jetzt bis Ende 2024 nicht nur ein neues Gemeindeamt entstehen, sondern sollen auch 14 Wohnungen, ein Multifunktionssaal, ein Gastronomiebetrieb sowie eine Tiefgarage gebaut werden. Außerdem wird auch die Bücherei an diesen Standort übersiedeln. Gemeinsam mit dem Nahversorgungsgeschäft und dem Friseur-Betrieb in unmittelbarer Nähe wird hier ein komplett neues Zentrum für die Gemeinde entstehen.

Realisiert wird das Projekt unter der Federführerschaft der Waldviertler Siedlungsgenossenschaft. Deren Direktor Manfred Damberger bezeichnete die Verdichtung von Ortskernen im ländlichen Raum angesichts von Klimawandel und anderer Krisen als zukunftsorientierte Lösungen. Die Details des Projektes - zu lesen in der nächsten Print-Ausgabe der Horner NÖN - präsentierte dann der Horner Architekt Reinhard Litschauer, der sich per Jury-Entscheid in einem anonymen Wettbewerb gegen vier Konkurrenten durchsetzte. 

Hinsichtlich Kosten könne man aufgrund der aktuellen Entwicklung der Preise am Bausektor noch keine genauen Angaben machen, waren sich die Beteiligten einig. Man hoffe auf eine Entspannung der Kosten im ersten Quartal 2023, die Fertigstellung des Projektes soll noch im Jahr 2024 erfolgen. 

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