Hollywood-Stars im Horner Stadt-Kino. Veronika Franz und der gebürtige Horner Severin Fiala beim Filmgespräch am 13. Februar.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Februar 2020 (04:15)
Veronika Franz und Severein Fialo bei der Premiere von „Ich seh Ich seh“ im Stadtkino Horn, 2015. Das Publikum kann im Februar mit ihnen über ihren Film „The Lodge“ reden.
Kalchhauser, Thimios Bakatakis

Unmittelbar nach ihrer Rückkehr aus den USA, wo ihr Film „The Lodge“ gestartet ist, werden Severin Fiala und Veronika Franz werden zur heimischen Premiere ins Stadt-Kino kommen (13. Feber, 20 Uhr). Sie erklärten sich zum Filmgespräch mit dem Publikum bereit.

Ein eskalierendes Katz und Maus-Spiel treibt an die Grenzen des Wahnsinns.
Kalchhauser, Thimios Bakatakis

Ihr erster, im Waldviertel gedrehter Spielfilm „Ich seh Ich seh“ offenbarte ihr Talent für doppelbödigen Psycho-Horror und sorgte international für Aufsehen. Die Wurzeln des 35-jährige Fiala liegen in Horn und die 55-jährige Franz ist mit dem gebürtigen Horner Ulrich Seidl verheiratet. Ihre erste Zusammenarbeit mit Fiala war der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm „Kern“. Für die aktuelle amerikanisch-britische Produktion übersiedelten sie nach Übersee. Der Gruselfilm ist ihr erster englischsprachiger.

Das Team drehte in Kanada in einer einsamen Waldhütte – mit einem exzellenten Cast: Richard Armitage („Hobbit“), die Elvis Presley-Enkelin Riley Keough („Mad Max: Fury Road“), Jaeden Martell („Es“) und Alicia Silverstone („Batman & Robin“). Entstanden ist ein klaustrophobiesches Kammerspiel in kontraststarken Bildern.

„The Lodge“ war beim Sundance Filmfestival

Zwei Kinder verbringen mit ihrer Stiefmutter die Weihnachtsferien in den Bergen. Als die drei eingeschneit werden, beginnen sich unheimliche Geschehnisse im Haus zu häufen. „The Lodge“ gehörte zu den gefeierten Filmen des „Sundance Filmfestivals“ 2019.

Franz arbeitete ursprünglich als Filmjournalisten, schrieb mit Seidl Drehbücher („Hundetage“) und hatte mit „Kern“ ihr Regie-Debüt. Fiala ist Schriftsteller und Regisseur. Er erntete zunächst Anerkennung für den Kurzfilm „Elefantenhaut“, der als Vertreter Österreichs für die Oscars ausgewählt war.