Konzertflügel als „Schnäppchen“ für Horner Musikschule. Kauf ist abgewickelt, Musikschule muss aber Preis für Instrument „hereinspielen“.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 16. September 2017 (06:03)
Begeisterung über den neuen Konzertflügel herrscht bei den Klavierlehrern der Musikschule Horn – im Bild Yuko Hrncirik, Barbara Mühlberger (sitzend), Tung Yeung „Emil“ Tsang und Dominik Oberenzer mit Vizebürgermeisterin Gerda Erdner und Musikschuldirektor Harald „Harry“ Schuh (v.l.).
Martin Kalchhauser

Die Anschaffung eines Flügels im Wert von über 50.000 Euro für die Wolfgang Amadeus Mozart Musikschule Horn war ein langfristiges Projekt. Durch besondere Umstände konnte der Kauf zu einem bedeutend geringeren Preis in kurzer Zeit über die Bühne gehen.

Noch mehr Qualität für die Schüler

„Bei der Jubiläumsfeier im Mai im Kunsthaus haben wir das Projekt ,Neuer Flügel‘ gestartet“, erklärt Direktor Harald Schuh. „Wir wollten damit den Schülern am Standort Horn in ihrer Ausbildung noch mehr Qualität bieten.“

Wichtig sei ein guter Flügel auch für die Begleitung der Jungmusiker bei ihrer Vorbereitung auf den Bewerb „prima la musica“. Finanziert werden sollte die große Investition durch Sammlungen über mehrere Jahre hinweg.

Durch den Umzug einer Klavierbesitzerin ins Ausland, die ihren sehr gepflegten Flügel der Marke Yamaha abgeben musste, wurde der Kauf quasi „über Nacht“ möglich. Die Schule konnte das Instrument zum Traumpreis von 16.000 Euro erstehen. Nach einstimmigem Vorstandsbeschluss wurde das Klavier im Juli nach Horn überstellt und war bereits bei Allegro Vivo im Einsatz. Nun kommt es auch den Schülern zugute.

Flügel ist auch für Konzertsaal geeignet

„Der Flügel hat einen sehr vielschichtigen Klang und einen sehr schönen Bass“, ist Yeung Tung „Emil“ Tsang, einer der Klavierlehrer der MS Horn, begeistert. „Das Instrument ist in seiner Größe auch für einen Konzertsaal sehr gut geeignet.

Der Preis des von den beteiligten Gemeinden vorfinanzierten Instruments soll nun durch diverse Schwerpunktkonzerte hereingebracht werden. Wie Schuh betont, sind aber auch Sponsoren und Gönner für dieses Projekt herzlich willkommen.