Landjugend-Heim offiziell eröffnet. Im Rahmen des Erntedankfestes wurden Räumlichkeiten der Landjugend in Reinprechtspölla gesegnet.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Oktober 2019 (04:22)
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Nach der Messe stellte die Sprengelleitung ihr großes Sanierungsprojekt vor. Prälat Bernhard Backovsky bedankte sich im Namen des Stiftes Klosterneuburg für die großartige Leistung der Landjugend und überreichte Johannes Döller und Sabrina Ullreich jeweils einen Leopoldipfennig in Gold. Bürgermeister Leopold Winkelhofer und Pfarrer Sebastian Schmöz bedankten sich bei der Landjugend für ihr Engagement, die gute Zusammenarbeit und ihren unermüdlichen Einsatz.

Nicht nur das Erntedankfest wurde in Reinprechtspölla am 6. Oktober begangen. Auch das neue Heim der Landjugend Burgschleinitz-Kühnring (die NÖN berichtete) wurde offiziell eröffnet.

Seit dem Jahre 2015 gibt es in der Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring die Landjugend als eigenständigen Verein. Für den jungen Verein war klar, dass man sich um eine „Herberge“ umschauen musste. Es bot sich das Heim der ehemaligen Reinprechtspöllinger Jugend – drei Räume im Schüttkasten des Stiftes Klosterneuburg unweit des Pfarrhofes. Nachdem das Stift grünes Licht für das Projekt gegeben hatte, ließ auch der damals neu in die Pfarre gekommene Pfarrer Sebastian Christoph Schmölz, in seiner Heimat selbst lange Zeit Landjugendobmann, den Jugendlichen große Unterstützung angedeihen. Denn aus dem Projekt, das man zunächst noch mit den Worten „frische Farbe und bald fertig“ kommentiert hatte, wurde – da die Grundmauern aus dem 15. Jahrhundert stammen – dann doch ein Langzeitprojekt.

Seit dem Vorjahr machte es sich dann die Landjugend unter den Sprengelleitern Johannes Döller und Sabrina Ullreich zur zeitfüllenden Aufgabe, neben Beruf und Studium mit ihren Mitgliedern diese riesige Herausforderung zu meistern. Bis März mussten die gröbsten Arbeiten abgeschlossen werden, da die Pfarre während der Renovierung der Pfarrkirche neuer „Untermieter“ wurde.

1.400 Stunden von Jugend investiert

Im Sommer gab es neben den laufenden Renovierungsarbeiten das erste große Sommerfest der Landjugend im Pfarrhofgarten (die NÖN berichtete). Nach mehr als 1.400 freiwilligen Stunden und durch finanzielle Unterstützung durch das Stift Klosterneuburg, die Marktgemeinde Burgschleinitz-Kühnring und das Land Niederösterreich wurde das Heim nun offiziell den Jugendlichen übergeben.

„Nach und nach entwickelten die Mitglieder nicht nur starken Gemeinschaftsgeist, sondern auch eine große Kreativität, die man im neuen Jugendheim in vielen Details entdecken kann“, lobte Pfarrer Schmölz die Jugendlichen.