5.000 Gäste tauchten in Welt des Mittelalters. Mehr als 5.000 Besucher ließen sich am vergangenen Wochenende auf der Rosenburg in die fantastische, fesselnde und bewegende Welt des Mittelalters entführen. 

Von Eduard Reininger. Erstellt am 02. Oktober 2017 (09:10)

Organisatorin Petra Hoyos meinte: „Das Mittelalter, die Zeit der Ritter und Edelleute, fasziniert auch heute noch viele Menschen.“  Eine der besten Möglichkeiten, diese Ära hautnah zu erleben, bietet das seit einigen Jahren stattfindende Ritterturnier auf der Rosenburg.

Oft scheint das Mittelalter zwar wegen Gewalt, schlechter medizinischer Versorgung oder Hungersnöten  wenig reizvoll - und dennoch verbinden wir heute vornehmlich romantische und edle Gedanken mit dieser Zeit. Die Vorstellung von edlen Rittern, die frei und ungezwungen ihre Damen vor dem Bösen bewahren, begeistert natürlich.

Beim Ritterturnier ging es hart zur Sache.

Genau diese Begeisterung ist es, die aus dem Rosenburger Ritterturnier das gemacht habe was es heute ist:  Man taucht ein in eine fantastische Welt aus Gauklern, Marketendern und Spielleuten, Rittern und Handwerkern. Mit viel Liebe zum Detail wird ein Mittelaltererlebnis inszeniert, das zum Mitmachen und schauen entführt um sich einen Hauch der damaligen Lebensweise um die Nase wehen zu lassen.

Und das lohnt sich, denn der Turnierhof und die Aussichtsterrasse ist aktuell so großzügig und interessant gestaltet, dass man hier stundenlang herumschlendern und sich Stände und Veranstaltungen anschauen kann, ohne dass einem langweilig wird.

Beim Ritterturnier und einer Turmbelagerung selbst ging es dann richtig hart zur Sache. Dank des professionellen Sprechers, dem Herold der Rosenburg, Franz Ludwig von Peygarten, der die Geschehnisse kommentierte, war die Laune der Besucher von Anfang an am Siedepunkt. Waghalsige Reiter stürmten die Arena und machten dem Kampf um den Sieg im Turnier und den Konflikt zwischen Gut und Böse zu einer  spektakulären Schau.