Bedienerin stahl wertvolle Preziosen. Frau (41) versetzte Schmuck: Damit beging sie Diebstahl und Betrug.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 06. September 2019 (05:49)
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Symbolbild

Zwei Anrufe des Opfers (61) aus Rosenburg reichten aus und die Bedienerin knickte ein: Sie gab zu, der Arbeitgeberin drei Goldringe mit einem Gesamtwert von 24.000 Euro gestohlen zu haben.

Die 41-Jährige aus dem Bezirk Horn zeigte sich vor Gericht geständig und erklärte: „Ich brauchte dringend Geld, um Schulden zu bezahlen. Ich war nur geringfügig beschäftigt und verdiente nicht viel.“

Sie habe der Versuchung nicht widerstehen können und die in einem Schmuckkasten verwahrten Ringe gestohlen. Sie habe sich dann bei Waldviertler Juwelieren erkundigt und zwei der Ringe verkaufen können. Den wertvollsten Ring habe sie im Dorotheum verpfändet. Dass sie mit dem Gang ins Dorotheum neben einem Eigentumsdelikt, auch ein Betrugsverbrechen begangen hat, wollte sie nicht gewusst haben.

Unter Tränen beteuerte sie: „Es tut mir sehr leid. Ich möchte den angerichteten Schaden auch zurückzahlen. Es geht aber nur in Raten. Ich habe jetzt wieder einen Ganztagsjob in einer Fabrik.“

Die bislang unbescholtene Waldviertlerin wurde zu zwölf Monaten auf Bewährung verurteilt (nicht rechtskräftig).