Falknerei legt Fokus auf die Zucht. Keine Vorführungen mehr, aber die Greifvögel stehen dennoch im Mittelpunkt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. April 2020 (04:35)
Vlado Goraj kontrolliert den Herzschlag des Kükens im Ei.
Eduard Reininger

Falkner Vlado Goraj und sein Team haben mit dem Trainingsprogramm für Adler, Geier und Falken begonnen – für die bevorstehende Greifvogel-Vorführung. „Es gilt nach der Winterpause, die Vögel, wieder fit zu machen. Weg vom Winterspeck“ scherzte Goraj. Die Coronakrise hat der Falknerei aber einen Strich durch die Rechnung gemacht.

„Wir unterstützen aber voll inhaltlich die Anweisungen der Regierung“, betont Goraj. Die Aktivitäten mussten eingeschränkt werden. „Im Mittelpunkt stehen aktuell die Zucht und die Pflege der vierzig Greifvögel der Station“, erklärt er, während er den Herzschlag eines Kükens in einem Ei überprüft. Artgerecht werden auf der Rosenburg Wander-, Sage-, Ger- und Turmfalken, Sperber, Habichte, Adler, Uhu, Geier und Seeadler betreut.

Das Futter für die Vögel ist amtstierärztlich geprüft, manchmal kommt Fallwild zur Fütterung. Goraj hat sich zum Ziel gesetzt Greifvögel oder Wildtiere, die dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen sind zu präparieren und den Schulen kostenlos als Schauobjekte zu übergeben. Gutscheine unterstützen schon jetzt die Falknerei, auch Patenschaften können für die Greifvögel übernommen werden.