Vielfalt bei Angelobung durch Eid geeint. 200 Rekruten aus fünf Glaubensgemeinschaften legten auf der Rosenburg Eid auf die Republik Österreich ab – und widerspiegeln die Vielfalt der österreichischen Gesellschaft.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 23. Februar 2017 (04:04)
NOEN, Thomas Weikertschläger
200 Rekruten der Garnison Wien wurden am 17. Februar vor der beeindruckenden Kulisse der Rosenburg angelobt.

Rund 200 Rekruten der Garnison Wien wurden am 17. Februar im Turnierhof des Renaissanceschlosses Rosenburg angelobt. Die jungen Soldaten, die im Jänner eingerückt waren, werden nun bei der Garde Repräsentationsaufgaben übernehmen, als Infanteristen eingesetzt oder als Wachsoldaten in Wien Dienst versehen.

Bei der feierlichen Angelobung strich Oberst Gerhard Skalvy die gute Zusammenarbeit der Garnison Wien mit der Kaserne Horn hervor, in der die Wiener Rekruten seit sieben Jahren ihre Grundausbildung absolvieren: „Hier gibt es die besten Voraussetzungen, das militärische Handwerkszeug zu erlernen.“

Landesrätin Barbara Schwarz meinte, dass die Rekruten mit ihrem Eid auf die Republik Österreich etwas Besonderes leisteten: „Das ist ein besonderer Tag, den man sich ein Leben lang merkt“, meinte die Landesrätin, die auch auf die Vielfalt unter den Rekruten aufmerksam machte und diese als Spiegelbild der österreichischen Gesellschaft wertete. So waren auch fünf Militär-Geistliche aus verschiedenen Glaubensgemeinschaften bei der Angelobung dabei.

Die positive Entwicklung des Bundesheeres strich dann Nationalratsabgeordneter Otto Pendl hervor. Neben Katastrophenschutz, Assistenz- und Auslandseinsätzen gelte es künftig auch, sich vermehrt der Cyber-Bedrohung als neuer Herausforderung zu stellen.