Nur eine Hochzeit in der Pfarrkirche Gars. Viele Verschiebungen bei Trauungen – allerdings nicht auf dem Standesamt – und Taufen.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 23. Januar 2021 (03:04)
Unmittelbar nach dem negativen Corona-Test kamen die Standesbeamtinnen Sabine Steiner (links) und Martina Führer zum NÖN-Fototermin.
Rupert Kornell

„So wie in vielen anderen Bereichen hatte die Pandemie natürlich auch Auswirkungen in der Pfarre“, blickte Pfarrer Josef Zemliczka auf das vergangene Jahr zurück – diesmal nicht bei der Silvester-Andacht, sondern im NÖN-Gespräch.

2020 gab es mit 31 Begräbnissen so viele wie 2019, weiters 20 Taufen (im Jahr zuvor waren es 30), wobei allerdings einige auf heuer verschoben wurden, und nur eine Hochzeit (2019: vier). „Auch hier haben etliche Paare die Zeremonie verschoben, außerdem gibt es ja etwa mit dem Stift Altenburg oder Maria Dreieichen in unmittelbarer Nähe Orte, an denen gern geheiratet wird. Und es gibt den Trend der Zeit, einander eher nur im Standesamt als in der Kirche das Ja-Wort zu geben.“

Da passt es ins Bild, das auf dem Standesamt Gars im vergangenen Jahr 20 Trauungen (2019 waren es um zwei mehr, dazu zwei eingetragene Partnerschaften) vollzogen wurden, wie die beiden Standesbeamtinnen Martina Führer und Sabine Steiner berichten. Komplettiert wird die Statistik aus der Gemeinde mit 26 Geburten (um eine weniger als 2019) und 43 (im Jahr zuvor 51) Sterbefällen.