Einbruch in Horner HAK: Safe mit Maturafragen nicht geknackt

Erstellt am 05. Mai 2022 | 18:50
Lesezeit: 2 Min
Einbruch in Horner HAK: Safe mit Maturafragen nicht geknackt
Der Horner HAK-Direktor Peter Hofbauer zeigt eines der von den Einbrechern beschädigten Türschlösser.
Foto: Rupert Kornell
Einen Schock bekam Direktor Peter Hofbauer, als er heute früh (5. Mai) in die Horner HAK kam. Unbekannte sind in der Nacht in die Schule eingestiegen. Am Safe, in dem auch die Angaben zur Zentralmatura in Deutsch aufbewahrt wurden, scheiterten die Täter aber.
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Und als er den Einbruch bemerkte, galt seine erste Sorge diesen Angaben, sagte Hofbauer zur NÖN. "Wenn die weg gewesen wären oder zumindest nur ein Siegel aufgebrochen worden wäre, hätte das bedeutet, dass bundesweit ein Notprogramm gefahren hätte werden müssen - und das hätte den gesamten Matura-Ablauf gehörig beeinflusst", meinte Hofbauer.

Dass es die Täter auf diese Angaben abgesehen haben, glaube er nicht. Generell verstehe er nicht, warum jemand in eine Schule einbricht: "Wer das tut gehört nicht eingesperrt, sondern psychiatriert", sagte er. Schließlich gebe es in einer Schule nichts zu holen: "An Geldmitteln gibt es vielleicht 150 Euro in der Kaffeekasse, aber das wars." Beträchtlicher ist aber der Sachschaden an Türen und Schlössern - und der verursachte Ärger.

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