Stift Altenburg setzt auf Barock & Garten

Erstellt am 08. Mai 2022 | 05:42
Lesezeit: 3 Min
Mit Anfang Mai und bis zum 26. Oktober können Besucher nicht nur das prächtige Barockstift erkunden, sondern erhalten auch spezielle Themenführungen mit verschiedenen Schwerpunkten.
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Vor 878 Jahren gegründet, gilt das Benediktinerstift Altenburg heute als Fixpunkt für Geschichtsinteressierte und Barockliebhaber. Die prachtvolle, 50 Meter lange Stiftsbibliothek, das einzigartige „Kloster unter dem Kloster“, die als eines der herausragendsten Architekturprojekte Europas ausgezeichnete Aussichtsterrasse und natürlich die barocke Kunstsammlung sind nur einige der Glanzlichter, die es ab Saisonstart Anfang Mai zu erkunden gilt. In der bis 26. Oktober laufenden Besuchersaison liegt ein besonderer Fokus auf Themenführungen – von der „Sammlung Arnold“ bis hin zur Kräutervielfalt in den Stiftsgärten. Im neuen Ausstellungsraum „Schwarzes Kabinett“ lässt sich barocke Kunst außerdem ab sofort auf unvergleichliche Weise erleben.

„Der in elegantem Schwarz gehaltene Ausstellungsraum hält ein außergewöhnliches Besichtigungserlebnis bereit, das es ermöglicht, sich ganz auf die Kunstwerke einzulassen“, verrät Prior Pater Michael Hüttl. „Für die kommenden Jahre ist geplant, in diesem intimen Setting ausgewählte Werke herausragender Barockkünstler zugänglich zu machen.“ Die mit fast 300 Gemälden wichtigste Barocksammlung Österreichs in Privatbesitz ging als Schenkung des Tiroler Sammler-Ehepaares Arnold an das Benediktinerstift über.

Der aktuelle Schwerpunkt ist dem niederösterreichischen Barockmaler Martin Johann Schmidt gewidmet. In der „Sammlung Arnold“ nehmen die Werke des sogenannten „Kremser Schmidt“ einen wichtigen Stellenwert ein.

Sonderführungen durch das Stift und die Gärten

Damit Besucher ihren Ausflug in das Stift Altenburg je nach persönlichen Interessen vertiefen können, setzt man im Stift heuer auf thematisch unterschiedlich ausgerichtete Sonderführungen. „Dabei kommen all unsere Schwerpunkte und Besonderheiten als Ausflugsziel zur Geltung“, betont Pater Michael. Neben den öffentlichen Führungen, die jeden Samstag, Sonntag und Feiertag um 11 und 14 Uhr stattfinden, gibt es Sonderführungen mit wechselnden Schwerpunkten zu Stiftsgeschichte und Stiftsleben (ab 22. Mai), durch die Sammlung Arnold (ab 15. Mai) oder speziellen Gartenführungen zum Thema Gestaltung und Pflege im Garten der Religionen (ab 4. Juni). Biobäuerin Sonja Schmid vervollständigt das vielseitige Angebot mit einer Kräuterführung im Apothekergarten am Samstag, 6. August.

Daneben lockt Stift Altenburg im Rahmen der unterschiedlich ausgerichteten „Natur im Garten – Schaugartentage“, wobei der Fokus ganz auf der Naturvielfalt in den Stiftsgärten liegt. Das Wochenende 14./15. Mai ist den „Frühlingsfreuden“ im Garten gewidmet, 18./19. Juni der „Sommerlust“ und 24./25. September dem „Herbstzauber“. Am 21. und 22. Mai hat das vor zwei Jahren mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel prämierte Stift als Teil der Initiative „Museumsfrühling NÖ“ geöffnet und kann am „Tag des Denkmals“ (25. September) bei freiem Eintritt besichtigt werden.

Öffnungszeiten: Anfang Mai bis Ende Oktober Donnerstag bis Sonntag sowie Feiertags von 10 bis 17 Uhr, nähere Infos unter http://www.stift-altenburg.at

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