Raupen fressen Bäume im Bezirk Horn kahl. Nachdem schon im Vorjahr die Raupen des Schwammspinners im Bezirk Horn für große Schäden gesorgt haben, sind die Laubwälder in Teilen des Bezirks Horn auch heuer wieder von starker Fraßtätigkeit dieser Tiere betroffen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juni 2019 (08:26)

Wie Bezirkshauptmann Johannes Kranner bekannt gab, führt die Tätigkeit der Raupen zum Teil zu einem völligen Kahlfraß der Bäume. Besonders betroffen sind die Wälder im Osten des Bezirks rund um die Region Eggenburg - dort merkt man die Fraßtätigkeit auch durch das massenhafte Herabrieseln der Kotkrümel, dass sich so anhört, als ob des leicht regnen würde.

Nach einem Kahlfraß reagieren die Bäume mit einer raschen Wiederbegrünung im gleichen Sommer. Problematisch wird es, wenn sich der Befall über mehrere Jahre wiederholt oder wenn die Bäume durch andere Witterungsextreme wie Trockenheit oder Frost in ihrer Vitalität beeinträchtigt sind.

Allergische Reaktionen möglich

Aber nicht nur für Bäume, auch für Menschen können Begegnungen mit den Raupen Folgen haben. Für empfindliche Menschen ist der Kontakt mit den Raupen unangenehm, da die Raupenhaare Hautreizungen und allergische Reaktionen hervorrufen können. Zur Vermeidung von gesundheitlichen Problemen wird empfohlen, die befallenen Waldbestände in den nächsten Wochen zu meiden.

Die älteren Raupen sind leicht an den rot und blau gefärbten Warzen auf dem Rücken zu erkennen. Die fünf Segmente direkt hinter dem Kopf besitzen fünf blaue Warzenpaare. Die darauffolgenden sechs Segmente zeigen sechs rote Warzenpaare.