Sieg? Leider nein …. Immerhin unter den ersten 13 (von 29) landete Langau beim „Europäischen Dorferneuerungspreis 2014“.

Von Robert Schmutz. Erstellt am 08. Juli 2014 (08:16)
Bürgermeister Franz Linsbauer freut sich, beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2014 unter dem Motto »Besser leben« mit seiner Gemeinde unter den ersten dreizehn der 29 Bewerber zu sein.
NOEN, Robert Schmutz

Nun ist es entschieden: Der Sieger des „Europäischen Dorferneuerungspreises 2014“ ist der ungarische Ort Tihany im Komitat Veszprem. Wenn es für Langau auch nicht zum Sieg gereicht hat – Realisten war klar, dass das schwer möglich sein wird bei den übermächtigen anderen 28 Mitbewerbern – so ist der Ort doch unter den „Top 13“.

„Schon die Nennung für das Finale ist eine Art Sieg“

Innerhalb dieser Gruppe gibt es keine Reihung. Daher kann man nicht sagen, welchen Platz es zu feiern gäbe. Doch die Freude ist groß, bei der ersten Hälfte der Reihung dabei zu sein. So wie übrigens aus Österreich auch die Gemeinden Kals am Großglockner in Tirol und Moosburg in Kärnten

Bürgermeister Franz Linsbauer zeigt sich trotzdem voll zufrieden: „Wir sind nach dem Sieger bei den weiteren zwölf Gemeinden, die die Kriterien gut erfüllt haben. Schon die Nennung für das Finale, überhaupt dabei sein zu dürfen, ist eine Art Sieg.“

Ideen von Bürgern sind Pluspunkt

Und weiter: „Unser Pluspunkt war und ist, dass die Ideen von den Bürgern, von Vereinen kommen, dass wir zusammen arbeiten, zusammen feiern und auch zusammen streiten. Trotz Schwierigkeiten wie etwa Abwanderung wird das Gemeinschaftsleben forciert und gestärkt.“

Jedenfalls fährt eine Abordnung Langauer mit dem Bus zu den Feierlichkeiten von 11. bis 13. 9. nach Vals in der Schweiz. Für Kurzentschlossene: Im Bus noch Plätze frei, Anmeldung im Gemeindeamt Langau unter 02912/401 bzw. per Mail unter martina.lasar@langau.at.