Buch gegen Wut und Ärger in der Welt

Die Sigmundsherberger Lebens- und Sozialbetreuerin Andrea Wittmann will mit ihrem zweiten Buch „Kein Ärger – kein Problem“ Ratgeber zum „Wut-Abbau“ liefern.

Erstellt am 21. Dezember 2021 | 14:42
Lesezeit: 2 Min

Wer sich künftig weniger ärgern will, der findet im neuen Buch der Sigmundsherbergerin Andrea Wittmann guten Rat dafür.

Mit ihrem Buch „Kein Ärger – kein Problem“ wolle sie bewusst ein Kontrastprogramm zu all den „Wut-Bürgern, -Bauern, -Omas, Papas und -Kindern“ schaffen. „Denn Ärger und Wut gibt es genug, das muss man nicht noch zusätzlich fördern und unterstützen“, sagt Wittmann, die in Sigmundsherberg eine Praxis als Lebens- und Sozialbetreuerin führt. Das Buch soll eine Anleitung sein, wie man lernt, sich weniger zu ärgern. Dazu bricht Wittmann komplizierte Themen und Aufgaben auf einfache Schritte herunter, damit die Anleitungen mit möglichst geringem Aufwand umgesetzt werden können.

Warum sie das Buch geschrieben hat? Ärger sei ein starkes Gefühl, das jeder kenne und schon gespürt habe. Dabei gerate der Körper unter Spannung, der Blutdruck steigt, Stresshormone werden ausgeschüttet und man glaube, explodieren zu müssen, wenn man nicht gleich losbrülle und diesem Gefühl Ausdruck verleihen könne. „Vielleicht hat man sogar kurzfristig den Eindruck, dass ein Wutausbruch belebend und erleichternd ist, aber dieser Eindruck hält einer genaueren Überprüfung nicht stand: Hand aufs Herz, sind wir glücklich, wenn wir wütend sind? Macht uns ein Wutausbruch zufrieden und selig?“, sagt Wittmann.

Auch wenn wir selbst Ärger oft als Erleichterung empfinden, beeinflusse er auch unsere Beziehungen und unser Umfeld: „Niemand fühlt sich richtig wohl mit einer Person, die so leicht explodiert wie ein Fass Nitroglycerin.“

Wenn man liebevolle Beziehungen und guten Kontakt zu seinem Umfeld haben will, sei es klug, den Umgang mit Ärger zu trainieren und Wutausbrüche aus Rücksicht auf andere zu vermeiden. Aber, so Wittmann: „Das ist leichter gesagt als getan, denn nur weil man es sich vornimmt, gelingt es nicht automatisch.“

Die in ihrem Buch angeführten Methoden sind dem Alltag, dem Buddhismus und der Psychologie entnommen, die Autorin ermutigt auch zu kreativen, körperlichen und geistigen Übungen, die dabei helfen können, den Ärger zu zähmen.

Nach „Vegan für Profis“ ist das Buch das zweite Werk der Sigmundsherberger Autorin.