Pilz: Straßenmeisterei fällte 20 Bäume. Straßenmeisterei schnitt Allee bei Volksschule Sigmundsherberg um. Bis September wird Rückhaltebecken gebaut.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 16. Februar 2017 (06:03)
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Unter Zuhilfenahme eines Steigkorbs entfernten Thomas Manhart und Josef Bauer Ast um Ast, um im Anschluss auch noch die Stämme zu fällen.

An der L1200, der Brugger Straße in der Nähe der Volksschule Sigmundsherberg Richtung Friedhof, hieß es in der Vorwoche „Baum fällt!“ Seit einigen Jahren wurden die Eschen durch die Baumkontrolleure der Landesregierung immer wieder beanstandet. Vizebürgermeister Johannes Hofer erklärte: „Durch extreme Einflüsse und Pilzbefall waren die Bäume in ihrer Standfestigkeit geschwächt.“

In Absprache mit der Gemeinde und nach Überprüfung durch die Umweltschutzorgane wurde die Fällung angeordnet. Durchgeführt wurden die Arbeiten von den Spezialisten der Straßenmeisterei Eggenburg.

NOEN, Eduard Reininger
Die Spezialisten der Straßenmeisterei Eggenburg fällten die Bäume entlang der Brugger Straße. Straßenmeister Gerhard Hubmayer (links) und Vizebürgermeister Johannes Hofer informierten sich an Ort und Stelle über die Schlägerungsarbeiten. Die Wiederbepflanzung des Areals ist bereits in Planung.

Da sich einige der Bäume in unmittelbarer Nähe zu den umliegenden Häusern und der Schule befanden, musste mühsam Ast um Ast abgeschnitten werden, bevor der Stamm in Stücken geborgen werden konnte. Über 20 Bäume wurden gefällt.

Die Abtragungsarbeiten wurden unter schonendem Einsatz von technischen Hilfsmitteln im Einvernehmen mit der Gemeindeverwaltung durchgeführt. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, kam es aber zu kurzzeitigen, sektoralen Absperrungen. Es wurde auch bereits ein Baumkonzept erstellt, das für eine sinnvolle Wiederaufforstung sorgen soll.

Nach Abschluss der Schlägerungsarbeiten fällt auch schon der Startschuss für das nächste Bauvorhaben. Einerseits sollen die Straße und der Gehweg in diesem Bereich saniert werden. Andererseits wird auch ein Rückhaltebecken mit einem Fassungsvolumen von 3.500 m 3 errichtet. Baubeginn für dieses Projekt ist Mitte April.

Die Kosten der Straßen- und Gehwegsanierung wurden mit 240.000 Euro veranschlagt, 160.000 Euro davon trägt die Gemeinde. Das Rückhaltebecken (Gesamtkosten 520.000 Euro) wird mit 60 Prozent vom Land NÖ gefördert. „Die Leerverrohrung für Glasfaserinternet wird vorsorglich mitverlegt“, informierte Straßenmeister Gerhard Hubmayer. Die Projekte „Straßensanierung und Rückhaltebecken“ sollen bis Ende September abgeschlossen sein.