4.280 Euro-Spende nach Coronavirus-Tests. Gemeinderäte & Freiwillige in St. Bernhard-Frauenhofen verzichteten auf Aufwandsentschädigung. Geld für den guten Zweck.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:31)
Coronabedingt im kleinsten Rahmen überreichte Bürgermeisterin Gabi Kernstock in Vertretung aller Mitwirkenden je einen Scheck in der Höhe von 2.140 Euro an Walter Brunner für „Essen auf Rädern“ und an Roswitha Helwig und Christine Zeiner für das „Mobile Hospiz Bezirk Horn“.
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Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung der Gemeinde St. Bernhard-Frauenhofen haben im Dezember und Jänner Gebrauch von den freiwilligen Corona-Massentestungen gemacht – jetzt profitieren auch zwei wohltätige Organisationen von diesen Testungen.

Denn auf Initiative von Bürgermeisterin Gabi Kernstock haben die Gemeinderäte mittels Gemeinderatsbeschluss einstimmig beschlossen, auf die Aufwandsentschädigung seitens des Bundes/Landes zu verzichten und diesen Betrag stattdessen für karitative regionale Zwecke zu spenden. Auch Andreas Kaindl als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Frauenhofen, Ernst Führer als Vertreter des NÖ Zivilschutzes sowie viele der medizinischen Fachkräfte haben ihren Anteil gespendet.

So konnte ein beachtlicher Betrag in der Höhe von 4.280 Euro gesammelt und jeweils zu 50 Prozent dem Verein „Essen auf Rädern“ und „Mobiles Hospiz Bezirk Horn“ übergeben werden.

Bürgermeisterin Gabi Kernstock freut sich, dass die Gemeinde mit der Organisation und Durchführung der beiden Teststraßen – an den vier Testtagen wurden in der Gemeinde insgesamt 1.070 Tests abgenommen, nur ein Test fiel positiv aus, mehr als 30 Freiwillige haben mitgeholfen – gleich einen doppelt guten Zweck erfüllen konnte.

„Zeichen des Dankes für die tolle Arbeit“

Die Übergabe der Spenden sei ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung der herausragenden Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter dieser beiden Vereine in der Gemeinde. Kernstock bedankt sich bei allen herzlich, die einerseits bei der Organisation und Durchführung der Flächentests mitgeholfen haben, aber auch andererseits bei all jenen, die an den Tests teilgenommen haben.