AK Horn holte knapp 800.000 Euro für Mitglieder. 785.998 Euro – das ist die stolze Summe, die die Horner Bezirksstelle der Arbeiterkammer im vergangenen Jahr für ihre Mitglieder herausgeholt hat.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 27. Februar 2020 (12:22)
785.998 Euro! Arbeiterkammerrat Günter Kraft, Arbeitsrechtsexpertin Marianne Jany und Kammerrat Christian Kauer (von links) von der Arbeiterkammer NÖ sind stolz auf die Summe, die die AK im Bezirk Horn im Vorjahr für ihre Mitglieder erstritten hat.
Eduard Reininger

Davon wurden 531.709 Euro im Arbeits- und Sozialbereich und 43.311 Euro bei Insolvenzvertretungen erzielt. Diese Zahlen belegten, wie wichtig die Arbeiterkammer als regionale Anlaufstelle in allen Lebenslagen sei, sagte Bezirksstellenleiter-Stellvertreterin Marianne Jany bei der Präsentation der Bilanz.

Wichtig sei, sich rechtzeitig an die AK zu wenden. „Im Nachhinein sind uns oft die Hände gebunden“, sagte Jany. Komme es zu unterschiedlichen Auffassungen bei Fragen zu Kündigungen, Abfertigungen, Überstunden oder Abgeltungen solle man „nicht frühzeitig etwas unterschreiben, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann“. Zielführender sei es, sich rasch bei einem Experten der Arbeiterkammer beraten zu lassen.

Insgesamt hielt die AK-Bezirksstelle 2019 in Horn 4.049 persönliche und telefonische Beratungen ab, wobei neben Problemen mit den Arbeitgebern auch Fragen rund um die Themen Pension, Pflegegeld, Kinderbetreuungsgeld, Feststellung von Schwerarbeitszeiten, Wiedereinstieg ins Berufsleben, Jugendschutz und Lehrlingsausbildung behandelt wurden. Außerdem setzt die Arbeiterkammer in Horn verstärkt auf das Vermitteln von Know-How bei Veranstaltungen wie Konsumentenschutz-Tagen. Aber auch Schulen greifen immer öfter auf das Know-how der AK zurück, sagte Jany.