Storch verfing sich im Netz. Einen nicht alltäglichen Einsatz beschritt die Feuerwehr Horn: Ein Storch hat sich im Netz eines Fußballtores am Sportplatzes des Gymnasiums verfangen und konnte sich mit eigener Kraft nicht mehr aus seinem Dilemma befreien.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 19. Mai 2019 (08:26)

Feuerwehr-Mitglieder rückten gestern Abend (18. Mai) aus, um dem Vogel zu helfen - mit Erfolg. Dem Adebar geht's gut: "Er ist nicht verletzt und ist nach seiner Befreiung mit dem zweiten Storch herumgetollt", freut sich Feuerwehr-Sprecher Florian Waldschütz.

Störche: Jährlich Teil des Stadtbildes

Störche nisten schon seit Jahren in Horn: Man freut sich jedes Frühjahr auf sie, beobachtet ihr Verhalten und sieht nach, wie viele Eier im Horst liegen. Schon früher wurde ihnen geholfen: Im Jahr 2000 landete etwa ein Jungstorch bei einem seiner ersten Flugversuche im Freibad-Becken.

Aktuell dürfte das Horner Storchenpaar Nachwuchs erwarten: Thomas Lehr, ebenfalls bei der Feuerwehr aktiv, hat zufällig die Begattung beobachten können.