Bio-Wurstmanufaktur: 150 Sorten Wurst aus Schobers „Küche“

Erstellt am 26. Mai 2022 | 05:45
Lesezeit: 2 Min
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Bio-Fleischer Roman Schober erzeugt in seinem Betrieb in Thunau unter anderem über 150 Sorten Wurst und Schinken. Im vergangenen Jahr wurden über 160.000 kg Bio-Fleisch verarbeitet.
Foto: GeorgiaKazantzidu
Thunauer Betrieb verarbeitete im Vorjahr mehr als 160.000 Kilo Fleisch in höchster Bio-Qualität, unter anderem vom Waldviertler Blondvieh und vom Turopolje-Schwein.
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Bio-Fleischermeister Roman Schober betreibt in Thunau einen Familienbetrieb in siebenter Generation und stellt hier Waren in höchster biologischer Qualität her. Damit ist die Waldviertler Bio-Wurstmanufaktur Schober eine der ganz wenigen hundertprozentigen Bio-Fleischhauereien in Österreich.

„Die hochwertigen Lebensmittel werden ganz im Einklang mit der Natur erzeugt und unterscheiden sich von herkömmlichen Produkten durch einen besonderes guten Geschmack“, ist Schober stolz. Abnehmer sind in erster Linie der Großhandel und die Gastronomie, private Käufer haben die Möglichkeit, die Produkte online zu erwerben.

Fernab von der natürlichen Tierhaltung und der stressfreien Schlachtung ist es sein Bestreben, den Abfall im Rahmen der Produktion möglichst gering zu halten. Aus diesem Grund entstanden verschiedene und ausgefallene Sorten.

„Wir sind für Neues und Ungewöhnliches offen!“

„Wir verwirklichen die Wünsche unserer Abnehmer und sind für Neues offen“, erzählt er bei der Führung durch seinen Betrieb. Bei Wurst und Schinken sind es über 150 verschiedene Sorten. Schober schlachtet die von den Bio-Landwirten gekauften Tiere selbst in seiner modernen und vollausgestatteten Anlage in Thunau. Es sind das Turopolje-Schwein, das Waldviertler Blondvieh und das Schwäbisch-Hällische Landschwein, die zu 40 Prozent zu rohem Fleisch verarbeitet werden, der Rest zu Wurst -und Schinkenwaren. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 160.000 Kilogramm Fleisch.

Das Unternehmen mit insgesamt elf Mitarbeitern produziert ebenfalls Tierfutter in Gläsern und individualisiertes Futter in Beuteln für ein Wiener Start-Up – die NÖN berichtete.

Für Neues ist Schober immer aufgeschlossen: Ab kommendem Herbst erzeugt er fertiges Essen wie Gulasch, Beuschel, Sugo und Gulaschsuppe in Gläsern. „Das Wesentliche dabei ist, dass alle diese Produkte ohne Kühlung lagerfähig sind“, betont Schober.

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