Präsentation: Ge(h)mütlich im Waldviertel wandern

Erstellt am 21. Mai 2022 | 04:45
Lesezeit: 3 Min
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In der Nähe der Burg Rappottenstein hat Buchautor Franz Wille diesen Platz entdeckt, den er auch in seinem neuesten Werk „Wanderbares Waldviertel“ beschreibt.
Foto: Foto privat
In seinem bereits achten Wanderbuch beschreibt der gebürtige Tiroler – und jetzt in Thunau sesshafte – Franz Wille 40 Routen in der Region mit Hinweisen auf Kultur und Natur.
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Unter dem Titel „Wanderbares Waldviertel – 40 ge(h)mütliche Touren“ hat der gebürtige Tiroler Franz Wille ein Buch verfasst, in dem er die schönsten und leicht begehbaren Routen in der Region beschreibt.

Wie kommt ein Tiroler zu einem Buch über das Waldviertel?

„Meine Frau kommt aus Niederösterreich, genauer aus Amstetten, und hatte schon immer einen Hang zum Waldviertel“, klärt er in einem Gespräch auf. „Also haben wir uns nach meiner Pensionierung nach einem Haus im Waldviertel umgesehen, sind zuerst in Fuglau gelandet und haben schließlich in Thunau ein Haus gebaut.“

Als AHS-Professor, der am Gymnasium in Landeck Deutsch und Geographie unterrichtete, war er immer auf Reisen, zum einen per Rad und zu Fuß mit seinen Schülern in Tirol, privat auch außerhalb der Landesgrenzen. „Schon damals habe ich mir gedacht, dass ich in der Pension Wanderbücher schreiben sollte. Und das habe ich dann auch gemacht.“

In acht Jahren jährlich ein neues Wanderbuch

Sein erstes Buch ist 2015 erschienen, weitere sechs folgten in den nächsten Jahren, heuer ist es das achte Buch. In dieser Zeit hat er Touren in Italien (Ligurien, Sizilien), in der Schweiz (Zürich- und Vierwaldstättersee), aber auch Wien und seine Umgebung beschrieben. „Es sind immer Regionen, in denen ich selbst war“, sagt er, „und das nicht nur einmal, denn so lernt man eine Gegend noch besser kennen. Und wenn man zu zweit oder in einer kleinen Gruppe reist, ergeben sich klarerweise unterschiedliche Betrachtungspunkte.“

Seine Herangehensweise sind immer gemütliche Routen, oder wie er es nennt „gehmütliche“, also eher leichte und auch für Senioren geeignete, der sportliche Aspekt ist für ihn weniger interessant.

„Waldviertel ist für Wanderungen ideal!“

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Das Cover des neuen Waldviertel-Wanderbuches von Franz Wille.
Foto: privat

Was in seinen Büchern natürlich nicht fehlen darf, sind Beschreibungen des Raumes abseits der Wege, sind Sehenswürdigkeiten, Hintergrundinformationen, Karten, viele Fotos und Einkehrmöglichkeiten. „Dafür ist das Waldviertel ideal“, macht er seiner neuen Heimat ein Kompliment. Als „Fremder“ fühlt er sich nicht, denn die Mentalität der Waldviertler entspricht in etwa der der Tiroler.

Das neue Buch, das am Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr im Zeitbrücke-Museum in Gars präsentiert wird, hat 288 Seiten, ist durchgehend bebildert und ist um 24 Euro bei der Präsentation und natürlich im Buchhandel um 24 Euro käuflich zu erwerben.

Übrigens: Zwei Touren sind in Willes Buch auch im Raum Gars beschrieben, nämlich zum Schimmelsprung und zur Rosenburg und lehnen sich an die Broschüre der „Wanderarena Gars“ an.

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