Grünes Licht: 367.000 Euro für die FF Walkenstein. Gemeinderat gab grünes Licht für Sanierung des Bestandes und Zubau. Start mit Abriss steht bevor.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 21. April 2018 (06:14)
Neues Zuhause für die Feuerwehr Walkenstein: Bürgermeister Franz Göd, Kommandant Herbert Gundinger, Kassier Karl Bruckner und Ortsvosteherin Regina Gundinger (von links) mit dem Umbauplan.
Martin Kalchhauser

Die fast unzumutbaren Zustände für die 22 Aktiven und neun Reservisten der FF Walkenstein sollen bald ein Ende haben. Mit einem Projekt, für das 367.000 Euro zur Verfügung stehen, wird die Wehr schon bald über ein generalsaniertes Haus samt großzügigem Zubau verfügen.

Geplant ist, im Zuge des vom Gemeinderat einstimmig durchgewinkten Vorhabens, das bestehende FF-Haus im Zentrum der Sigmundsherberger Katastralgemeinde umfassend zu sanieren und durch zusätzliche Räume zu ergänzen.

„Das Nachbarhaus, ein ehemaliges Gasthaus, von dem uns sein Besitzer Anton Windpassinger einen Teil verkauft hat, wird geschleift“, erklärt Bürgermeister Franz Göd. „Das bestehende Haus, der Feuerwehr, das in den Jahren schon viel zu klein geworden ist, wird von Grund auf saniert.“

FF-Haus wurde 1968 nur notdürftig adaptiert

„Die Feuerwehr Walkenstein hat das Haus, in dem wir jetzt sind, 1968 übernommen“, erklärt Kommandant Herbert Gundinger. „Hier waren früher das Milchhaus und eine Vieh-Verladerampe. Das wurde alles damals nur notdürftig adaptiert.“ Bis jetzt standen den freiwilligen Helfern nur 70 Quadratmeter zur Verfügung, die sich die Mannschaft mit dem Fahrzeug, das dort garagiert ist, teilen musste. Künftig werden es durch den zweigeschoßigen Zubau (unter anderem für Sitzungs- und Kommandoräume) insgesamt 270 m² sein.

Mit den Arbeiten wurde von der Gemeinde die Firma Leyrer + Graf beauftragt. Wenn alles nach Plan läuft, können die Walkensteiner Florianis schon 2020 in ihr neues Domizil einziehen.

Von den geschätzten Gesamtkosten von 367.000 Euro wird die Feuerwehr 30.000 selbst aufbringen, je 130.000 kommen von Land und Marktgemeinde. Rund 70.000 Euro sind die Eigenleistungen wert, die die Silberhelme in das Vorhaben einbringen werden. Die Ärmel sind aufgekrempelt …