Garser Rathaus als Baustelle. Um Barrierefreiheit zu erreichen, wird ein Lift eingebaut. Auch EDV-Anschlüsse werden erneuert, Telefonanlage auch neu.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 29. März 2018 (04:51)
Rupert Kornell
Sehr zufrieden sind Bürgermeister Martin Falk (rechts) und Obersekretär Manfred Schartner mit den Vorarbeiten für den Einbau eines Lifts im Garser Rathaus, die von den Gemeindearbeitern Erwin Narozny, Michael Halbwidl (hinten) und Gerhard Moser (von links) geleistet werden. Foto: Rupert Kornell

Mit Hochdruck wird im Garser Rathaus an der Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe gearbeitet, wonach spätestens im Jahr 2019 Bundes-, Landes- und Gemeindegebäude barrierefreie Zugänge aufweisen müssen. Der Startschuss in Gars fiel nach einer langen Planungsphase (und Verschiebungen aus Mangel an finanziellen Mitteln) Anfang des heurigen Jahres. Erste sichtbare Erfolge soll es schon Mitte des Jahres geben.

„Der Zeitplan für die erste Etappe sieht vor, dass der Lift im Sommer schon zur Verfügung steht“, so Bürgermeister Martin Falk. „Damit ist dann auch der Zugang zu den Räumlichkeiten im ersten Stock gegeben.“

Glas-Schiebetüre statt Holztür, neue EDV-Anschlüsse

Der Umbau an sich erwies sich allerdings als etwas schwierig, erst nach entsprechenden bauhistorischen und archäologischen Befunden durfte mit den Arbeiten begonnen werden. Spezielle Schwierigkeiten müssen beim Einbau des Lifts überwunden werden, da es infolge von Treppen vier verschiedene Ebenen vom Erdgeschoss bis in den ersten Stock aufgrund der An- und Zubauten in den verschiedenen Epochen gibt.

Zuletzt gab es eine Umplanung, weil anstatt einer Holztüre als Zugang vom Hauptplatz nun eine automatische Schiebetüre aus Glas eingebaut wird. Eine solche wird es dann auch im neuen Bürgerbüro geben, das im – dann barrierefreien – ersten Stock untergebracht sein wird.

„Und wenn schon umgebaut wird, dann erneuern wir auch gleich sämtliche EDV-Anschlüsse und schaffen eine neue Telefonanlage an“, erklärt Falk. „Und die Heizungsanlage wird auch adaptiert.“

261.000 Euro (65.000 Kommen vom Bund, 60.000 vom Land) sind für heuer budgetiert, das geplante Darlehen von 136.000 Euro wird aber nicht aufgenommen, statt dessen wird ein Teil des Überschusses vom Rechnungsabschluss 2017 in der Höhe von 412.000 Euro dafür verwendet.