Röschitzer „TH 17“ wurde zu Erfolgsprojekt. Über 100 Röschitzer beteiligten sich an Kunstaktionen im Rahmen des Viertelfestivals.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 05. August 2017 (04:06)
Martin Kalchhauser
Erfolgreiche Teilnahme am Viertelfestival Weinviertel: die Künstler Ludwig „Wick“ Weber, Sabine El Daly-Kupferschmidt (v.l.) und Renald Kern (r.) sowie Bürgermeister Christian Krottendorfer mit einigen Löss-Kunstwerken, die beim Projekt „TH 17“ in Röschitz entstanden.

„TH 17“ – das Kürzel TH steht für das alte Treibhaus, das dafür revitalisiert wurde – hieß das Projekt, mit dem sich Röschitz am Viertelfestival Weinviertel beteiligte. Jetzt wurde Erfolgsbilanz gezogen.

Sowohl die beteiligten Künstler – Sabine El-Daly Kupferschmidt, Renald Kern und Ludwig Weber – als auch Bürgermeister Christian Krottendorfer hatten beim Abschlussfest Grund zur Freude. Rund 40 Mitarbeiter animierten weit über 100 Personen in Röschitz, künstlerisch aktiv zu werden und vor dem auf Hochglanz gebrachten Treibhaus (in dem früher Reben gezogen wurden) Alltagsgegenstände in Löss zu tauchen.

Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Renald Kern: „Die Erwartungen von 60 Interessierten wurden deutlich übertroffen. Und es gab auch ,Wiederholungstäter‘.“ Kern attestierte allen, darunter auch den Volksschülern, gelungene Gehversuche im künstlerischen Bereich gemacht zu haben. „Wir haben hier nur einen Teil der Werke ausgestellt. Viele wurden von den Künstlern gleich mit nach Hause genommen.“

Weitere Nutzung des Treibhauses gesichert

Besonders wichtig war im Zusammenhang mit dem Projekt die Nachhaltigkeit. Das Treibhaus wurde instandgesetzt, es wird in Zukunft als Kunstraum dienen. El-Daly Kupferschmidt, Kern und Weber werden es etwa bei den „Tagen der offenen Ateliers“ nützen. Und es wird in den Röschitzer Themenweg eingebunden. Kern: „Es hat gefehlt und fügt sich nahtlos ein!“ Der Weg vom Dorf ins geplante Veranstaltungszentrum wird ebenfalls hier vorbeiführen.

„Alle Erwartungen wurden erfüllt“, zog auch Gemeinde-Chef Krottendorfer eine positive Bilanz. „Das Treibhaus, das selbst in Röschitz viele nicht kannten, wurde vor dem Verfall gerettet!“