Zubau zu Kindergarten in Weitersfeld nimmt Form an. Die immer größer werdende Zahl an Kindern in der Gemeinde Weitersfeld machte einen Ausbau des Kindergartens notwendig (die NÖN berichtete bereits über die Pläne). Nachdem im Herbst die Bauarbeiten für den Zubau gestartet hatten zieht Bürgermeister Reinhard Nowak nun eine erste positive Zwischenbilanz.

Von Thomas Weikertschläger und Leo Nowak. Erstellt am 05. Dezember 2019 (08:45)
Bürgermeister Reinhard Nowak, „Vize“ Elisabeth Hirsch und Finanzgemeinderat Hannes van Dyck (von links) freuen sich über die Baufortschritte für den umfangreichen Weitersfelder Kindergartenzubau.
Nowak

„Wir sind voll im Zeitplan. Das verdanken wir der guten Zusammenarbeit mit Architekt Matthias Doubek und den ausführenden Firmen“, sagt der Gemeindechef.
Seit Anfang Herbst wurden bereits die Bodenplatte und das Fundament inklusive Teilunterkellerung errichtet. In diesem Kellerbereich sollen künftig über den Winter etwa diverse Spielgeräte gelagert werden, erzählt Nowak.

Darüber hinaus wurde auch schon von der Firma Leyrer+Graf der Holzriegelbau aufgestellt. Noch vor Weihnachten sollen jetzt die Fenster eingebaut werden, damit der Zubau „winterfit“ gemacht wird. „Dann starten wir auch noch vor Weihnachten mit dem Innenausbau, der dann nach Weihnachten fortgesetzt wird“, berichtet Nowak.

Kosten für das Projekt: 1,2 Mio. Euro

Einen Kindergarten in Weitersfeld gibt es seit 47 Jahren. Der war damals mit seinen zwei Gruppen- und einem Bewegungsraum für die Zahl der Dreijährigen passend und ausreichend. Seit vor einigen Jahren die Möglichkeit des Kindergartenbesuchs auch für 2,5-jährige eingeführt wurde, stieg plötzlich der Bedarf. Da die Gemeindeverwaltung damals von zukünftig fallenden Geburtenzahlen ausging, wurde ein Wohncontainer hinzugefügt, um den Bedarf zu decken.

Nun ist die Zahl der berechtigten Kinder auf 78 gestiegen, sodass auch drei Gruppen nicht ausreichten. Deshalb entschloss sich der Gemeinderat im Sommer dieses Jahres für einen Zubau, der im Herbst begonnen wurde und innerhalb eines Jahres mit einem Kostenaufwand von 1,2 Mio. Euro fertig gestellt werden soll. „Wenn durch den Zubau alle Kinder einen Platz erhalten, nehmen wir auch den Baulärm gern in Kauf“, meinte auch Kindergartenleiterin Petra Schweinberger schmunzelnd.