Langer mit Leitung der SMS Gars betraut. Mit Ende November geht Sportmittelschul-Direktor Wolfgang Welser in Pension, sein Stellvertreter Christian Langer folgt ihm nach.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 08. November 2019 (08:38)
K. Presslmeyr
Wenn Wolfgang Welser (l.) am 1. Dezember seinen ersten Tag als Pensionist genießt, beginnt für Christian Langer, der mit der Leitung der Sportmittelschule Gars betraut wurde, die Arbeit in der Direktion.

„Persönlich bin ich froh darüber, dass die Entscheidung so gefallen ist, damit fällt es leichter, den eingeschlagenen Weg mit dem neuen Modell weiterzuführen“, kommentiert Christian Langer seine Betrauung mit der Leiterstelle der Sportmittelschule (SMS) Gars mit dem 1. Dezember. „Und ich bin froh, dass ich etwas bewirken und die Arbeit meines Vorgängers fortführen kann.“

Nötig geworden war diese Besetzung damit, weil der derzeitige Direktor Wolfgang Welser am 29. November (der 30. 11. ist ja der schulfreie Samstag) seinen letzten „Dienst-Tag“ hat. Begonnen hat der fast 62-Jährige seinen Dienst im Februar 1982, seit Herbst 1983 unterrichtet er an der SMS Gars, seit 2002 ist er Direktor der mittlerweile größten Schule des Bezirks – unzweifelhaft auch sein Verdienst so wie viele Aktivitäten, die er mit seinen Kollegen umgesetzt hat.

So wie Langer, der schon seit elf Jahren seine „rechte Hand“ ist, ist auch Welser der Meinung, dass es ein Außenstehender schwer gehabt hätte, sich in dieses neue System (siehe auch Seiten 24/25) einzubringen. „Kollege Langer hat von Beginn an mitgearbeitet, kennt sich bestens aus, ist seit über einem Jahrzehnt hauptverantwortlich für die Erstellung des Stundenplans und weiß als mein Stellvertreter einfach alles in dieser Schule, in der er seit 21 Jahren tätig ist.“

Dekret über Betrauung wird noch nachgereicht

Das Dekret über die Betrauung fehlt noch, aber Schulqualitätsmanager Alfred Grünstäudl wird dieses „rechtzeitig“ nachreichen. Langer ist ab 1. Dezember mit der Leitung der Schule betraut, im Frühjahr soll die Stelle dann offiziell ausgeschrieben werden. Dann kann es möglicherweise noch weitere Bewerber geben, „denn Gars ist ja eine interessante Schule“, wie Grünstäudl meinte.