Getränkehandel Lichtenegger ist insolvent. Gegenüber dem Kreditschutzverband machte das Eggenburger Unternehmen massive Umsatzeinbrüche wegen der coronabedingten Lockdowns und den damit verbundenen Schließungen des Gastronomiebereichs verantwortlich.

Von Red. Horn. Erstellt am 14. Mai 2021 (15:00)
Symbolbild
Shutterstock, Tashatuvango

Mit 14. Mai hat das Landesgericht Krems laut KSV 1870 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Kurt Lichtenegger GmbH aus Eggenburg eröffnet. Das Unternehmen, das derzeit 21 Dienstnehmer beschäftigt, weist laut KSV bei 337.000 Euro Aktiva (freies Vermögen) Passiva in Höhe von 2,2 Mio. Euro auf, Betroffen von der Insolvenz sind rund 70 Gläubiger.

Das Unternehmen beabsichtigt, mithilfe von Restrukturierungsmaßnahmen eine straffere Unternehmensstruktur umzusetzen und damit den erfolgreichen Weiterbestand des Unternehmens zu gewährleisten. Dazu wird aktuell an einem Sanierungsplan gearbeitet.