400.000 Euro für die Fernwärme

Weitersfelder Erfolgsgeschichte erhielt neue hochmoderne Heizanlage.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 05:29
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Seit der Gründung im Jahre 2001 ist Leopold Mader Obmann der Weitersfelder Fernwärmegenossenschaft, die heuer einen neuen Heizkessel und für den Wärmeausgleich auch einen zwölf Meter hohen Pufferspeicher errichtete.
Foto: Nowak

Als ökologische Erfolgsgeschichte könnte man die Bäuerliche Fernwärmegenossenschaft bezeichnen, die im Jahr 2001 von Obmann Leopold Mader und seinem Team gegründet wurde und somit heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Das Rathaus, die Schulen, der Kindergarten, das Gemeindegasthaus mit dem großen Widdersaal, das Feuerwehrhaus und das Musikerheim und 28 weitere Haushalte werden seither mit Fernwärme aus Biomasse versorgt.

Schon seit dem Jahr 2005 bzw. 2010 werden die auf dem Gelände befindlichen Kürbistrocknungsanlagen mit Fernwärme versorgt, ein spezieller Service für die Landwirte. Damit wurden in den vergangenen Jahren 26.000 Megawattstunden Energie aus Hackschnitzeln aus der Region erzeugt und umgerechnet 2,2 Millionen Liter Heizöl ersetzt und damit ca. 6,6 Millionen Kilogramm CO 2 eingespart.

In diesem Jubiläumsjahr wurde ein neuer Biomasse-Heizkessel mit modernster Steuerungstechnik installiert und ein großer Pufferspeicher errichtet, mit dem man den zeitweise schwankenden Wärmeverbrauch ausgleichen kann. „Für die Modernisierung der Heizanlagen wurden etwa 400.000 Euro aufgewendet“, betont Obmann Mader. Wie in der NÖN berichtet, wird auch die im Bau befindliche neue Wohnhausanlage in Weitersfeld künftig mit Fernwärme beheizt werden.