Nahversorger: Zubau kommt

Erstellt am 06. Juli 2022 | 03:48
Lesezeit: 2 Min
Nach Aus für Geschäft Schmid soll in Weitersfeld die Nahversorgung im Kaufhaus Krähan weiter geführt werden.
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Besondere Aufmerksamkeit erregte bei der letzten Sitzung des Weitersfelder Gemeinderates vor der Sommerpause – im Wesentlichen ging es um Straßenbaumaßnahmen in verschiedenen Katastralgemeinden bzw. um die Grundbeschaffung für die Abwasserentsorgung in der KG Sallapulka – der Punkt „Nahversorger in Weitersfeld – Zubau“. Dazu muss bemerkt werden, dass in diesen Tagen – wie in der NÖN berichtet – das Nah&Frisch-Kaufhaus Schmid wegen Pensionierung des Inhabers schließt.

Nach einem provisorischen Weiterbetrieb durch die Firma Kiennast am selben Standort soll der Betrieb im nächsten Jahr im traditionellen ehemaligen Kaufhaus Krähan am Weitersfelder Hauptplatz, wo die Verkehrslage günstiger ist, weiter geführt werden.

Gemeinderat: Wahl zwischen zwei Vorschlägen

Dort sind aber die Raumerfordernisse nicht ausreichend gegeben. Daher entschloss sich die Gemeinde, für die Erweiterung des zukünftigen Verkaufsraumes einen Teil des Rathausplatzes für einen Zubau zu verkaufen. Dieser soll vom derzeitigen Besitzer des Gebäudes finanziert, vom Großhandelshaus Kiennast gemietet und einem selbstständigen Kaufmann als neuem Pächter überlassen werden.

Bei der Vorstellung des Projekts durch Julius Kiennast präsentierte Architekt Reinhard Litschauer einen L-förmigen Zubau, der zwar optisch attraktiver erschien, den „Khevenhüllerplatz“ allerdings etwas geteilt hätte, was für Veranstaltungen am Platz eventuell ein Nachteil gewesen wäre.

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Diesen Entwurf eines L-förmigen Zubaus zum Kaufhaus Krähan lehnte der Gemeinderat ab.
Foto: Foto Nowak

Deshalb entschied sich der Gemeinderat nach mehreren Wortmeldungen mehrheitlich für einen parallel verlaufenden Zubau zum Verkaufsraum des ehemaligen Kaufhauses Krähan, der allerdings näher an den Rathausbrunnen heranrückt. Dadurch müssen die vorderen Bäume entfernt werden.

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Stattdessen entschied man sich für diese Variante, die näher an den Rathausbrunnen heranrückt.
Foto: Foto Nowak

Um der Marktgemeinde einen eigenen Nahversorger auch weiterhin zu garantieren, bemüht sich der Gemeinderat für das Projekt um eine nicht rückzahlbare NAFES-Förderung und teilt sich die Restkosten für die neue Ladeneinrichtung gemeinsam mit der Firma Kiennast.

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