„Gmoa“ ist der neue Treffpunkt in Greillenstein. Das Warten hat ein Ende! Nach zwei Jahren ohne „festen“ Wirten und einer fünfmonatigen Umbauzeit wurde das neue „GMOA“ Wirtshaus mit Festsaal in Greillenstein feierlich eröffnet.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 25. Februar 2020 (08:39)

Viele Gäste aus Röhrenbach und Umgebung kamen zur Neueröffnung der umgebauten ehemaligen Schlosstaverne. Erstmals nach seiner Angelobung begrüßte Vizebürgermeister Herbert Gallee als Zeremonienmeister die Ehrengäste.

An deren Spitze stand Landtagspräsident Karl Wilfing, auch der Horner Wirtschaftskammer-Obmann Werner Groiß, Brunns Bürgermeisterin Elisabeth Allram, TÜPl-Kommandant Julius Schlapschy, die Schlossherrn Andreas und Elisabeth Kuefstein, Zivilschutz-Obmann und Kabarettist Thomas Hauser und Vertreter der Verein, der Volksschule, des Kindergartens und zahlreiche Gemeindemandatare waren gekommen.

Gemeinde ehrte langjährige Funktionäre

Bürgermeister Gernot Hainzl nutzte die Eröffnung, um langjährige Funktionäre und Mitarbeiter vor den Vorhang zu bitten und zu ehren. Goldenen Ehrennadeln erhielten der ehemalige Vizebürgermeister Manfred Kopper sowie die geschäftsführenden Gemeinderäte Verena Amon und Gerhard Jamy überreicht. Mit Dank und Anerkennungsurkunden wurden Johann Jamy-Stowasser, Franz Nagl und Karl Gamerith geehrt.

Das Röhrenbacher Terzett und der Kirchenchor unter Leitung von Melanie Braun umrahmten den Festakt. Nach dem „GMOA Gstanzl“ stellte Hainzl die Wirtin Elisabeth Humburger vor. Gallee überreichte der Wirtin symbolisch ein Geweih („Wenn es einmal schwierig ist, dann fahr die Hörner aus!“) und Würstel von der Jägerschaft. Hainzl stellte sich mit einem „GMOA Buch“ als Dekostück ein und sieht die Investition von 60.000 Euro seitens der Gemeinde fürs „GMOA“ als „gut angelegt für eine lebenswerte Gemeinde.“

Pater Josef Grünstäudl, der das Gasthaus segnete, stellte enttäuscht fest: „Leider ist das Gasthaus nicht in der Nähe der Kirche, da haben es die Gemeinderäte besser, die brauchen nur zehn Meter zu gehen, um ins Wirtshaus zu kommen.“

Bei Snacks, Freibier und mit einem Dämmerschoppen, der von der Musikkapelle Altenburg unter der Leitung von Martin Wadsack umrahmt wurde, begann der gesellige Teil des Abends.