Kauf des Kindergartens in Horn ist durch

Nach Kauf des Kindergartens in der Mödringer Straße befinden sich jetzt alle von der Stadtgemeinde genutzten Gebäude auch in deren Besitz.

Erstellt am 27. Oktober 2021 | 09:03
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Bürgermeister Jürgen Maier und der Familienausschuss mit Johanna Leithner, Stadträtin Maria van Dyck, Jutta Rabl, Marina Amon-Hartl und Stadtrat Manfred Daniel vor dem Kindergarten Mödringer Straße, der nun Eigentum der Stadtgemeinde Horn ist.
Foto: Stadtgemeinde Horn/Edith Reischütz

Durch den Kauf ergebe sich eine „Win-win-Situation“, begründet Bürgermeister Jürgen Maier den Kauf. Denn so sei die Gemeinde ab sofort nicht nur Herrin in allen Häusern, die sie nutzt, auch die Finanzierung sei so günstiger.

Wie die NÖN bereits berichtete, finanziert die Stadtgemeinde den Kaufpreis von rund 825.000 Euro mittels Darlehen. „Für das Gemeindebudget macht es keinen Unterschied, ob wir Miete zahlen oder den Kredit tilgen“, sagt Maier.

Vor elf Jahren wurde der vierte und somit neueste Kindergarten der Stadtgemeinde in der Mödringer Straße von der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV) errichtet und im Rahmen eines Mietvertrages mit Eigentümeroption zur Nutzung an die Gemeinde übergeben. Da sich nun die Möglichkeit ergab, den Kindergarten zu erwerben, habe man nicht lange gezögert und nach dem Kauf des Kindergartens in der Ferdinand-Kurz-Gasse und dem Erwerb des Hauses Rathausplatz 1, in dem die Musikschule und die Volkshochschule beheimatet sind, nun auch dieses von der Stadtgemeinde genutzte Gebäude in deren Besitz gebracht.

Glücklich darüber zeigte sich auch Familienstadträtin Maria van Dyck. Der Stadtgemeinde und ihr liege eine „hervorragende Infrastruktur für junge Familien sehr am Herzen“, erklärt sie. Die Stadträtin ist unter anderem für die Organisation der Landeskindergärten Breiteneich, Ferdinand-Kurz-Gasse, Scholz-Straße und Mödringer Straße verantwortlich. „Zwar wird sich am Betrieb des Kindergartens nichts ändern, jedoch können wir schneller und einfacher handeln, wenn zum Beispiel aufgrund von Platznot der Anbau einer weiteren Gruppe notwendig wird“, sagt van Dyck.