Beste Rinderzüchter geehrt. Der Verein zur Förderung der Rinderzucht und Viehhaltung Horn hielt im Landgasthaus Knell seine Generalversammlung mit Neuwahl des Vorstandes ab. Bezirksbauernkammer-Obmann Herbert Hofer leitete die Wahl.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 02. Februar 2020 (10:37)

Einstimmig wurden Obmann Thomas Ruthner, sein Stellvertreter Bernhard Gumpinger und Christian Plessl als Kassier in ihren Funktionen bestätigt.
Ruthner gab einen Rückblick über Aktivitäten, Veranstaltung informierte über den Waldviertler Jungzüchterclub und Geschäftsführer Leopold Weiß präsentierte die positive Bilanz des Vereins. Im Anschluss referierte Gebietsberater Ernst Donnerbauer von der Hagelversicherung über Angebote und Förderungen zum Schutz gegen Hagel, Sturm, Verschlammung, Dürre, Frost, Wind und Seuchen.

Beste Fleckvieh-Kuh mit 12.607 Kilo Milch

Nach der Generalversammlung fand der Züchtertag mit den Referenten Ernst Grabner, Lukas Traxler, Karl Zottl und Karl Ohrfandl statt. Starke Leistungen der Tiere auf den heimischen Höfen bescheren dem Rinderzuchtverein Platz acht in der Vereinsreihung Fleckvieh.

Bei den Ehrungen wurde die Familie Rudolf Hofbauer aus Mold vor den Vorhang gebeten. Ihre Kuh-Herde gab 2019 im Durchschnitt 9.869 kg Milch mit 782,1 kg Fett und Eiweiß pro Tier. Die Herde von Gertrude und Gustav Trögl, Trabenreith, gab im Durchschnitt 10.309 kg Milch mit 768,5 kg Fett und Eiweiß.

Die beste Erstlings-Fleckviehkuh (9.269 kg Milch) kommt ebenfalls aus dem Stall der Trögls, die leistungsstärkste Fleckviehkuh (12.607 kg Milch) im Bezirk steht im Betrieb von Robert Blauensteiner in Winkl. Gerhard und Renate Schienle aus Heinrichsdorf haben mit einer Leistung von 6.158 kg Milch die beste Milchkuh der Zwischenkalbzeit. Die Top-Dauerleistungskuh mit 101.585 kg Milch (Lebensleistung) haben Markus und Renate Schüller aus Ludweishofen.