Minister Brandstetter wurde „nach Hause geholt“. Brandstetter versprach, künftig mehr Zeit für seine Freunde zu haben.

Erstellt am 20. Dezember 2017 (04:08)
Harald Veigl
Letztes Stelldichein mit Minister Wolfgang Brandstetter (Vierter von rechts) im Justizministerium in Wien: Hans Edlinger, Franz Jäger, Doris Schmeiser-Schopf, Harald Veigl, Fritz Überreiter, Willi Jordan, Christian Bauer, Reinhard Popp und Hans-Jörg Siegismund (von links).

Vor ziemlich genau vier Jahren wurde der Jurist und Universitätsprofessor Wolfgang Brandstetter als neues Mitglied der österreichischen Bundesregierung angelobt. Der Justizminister beerbte dann im Mai dieses Jahres Reinhold Mitterlehners als Vizekanzler der Republik Österreich.

„Von der hohen Politik zurück in Niederungen des Bürgerlebens“

Kurz nach seiner Angelobung war Brandstetter damals feierlich – unter anderem mit Musikkapelle und Schützen-Ehrensalut – in Eggenburg empfangen worden.

Eine kleine Eggenburger Abordnung mit Altbürgermeister Willi Jordan (er war 2013 noch Bürgermeister) und Berufsschuldirektor Christian Bauer an der Spitze besuchte den scheidenden Vizekanzler an einem seiner letzten Tage im Büro im Justizministerium und holte ihn, wie sie scherzhaft meinte, „von der großen, hohen Politik in Niederungen des Eggenburger Bürgerlebens zurück“.

Bei einem gemütlichen Kaffeeplausch mit seinen Freunden, zwischen einigen wichtigen Terminen – unter anderem sollte ihm wenige Stunden danach noch sein Nachfolger Josef Moser seinen Antrittsbesuch abstatten – erzählte der scheidende Minister den Gästen einige lustige Begebenheiten aus seinem Politikerleben. Bezüglich seines Versprechens, für seine Freunde in Zukunft wieder mehr Zeit zu haben, wird man ihn in Eggenburg beim Wort nehmen!