Zwei Abteilungen im Landesklinikum Horn gesperrt. Wegen einiger Fälle im Landesklinikum Horn - derzeit sind 17 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet - sind zwei Abteilungen für Neuaufnahmen gesperrt.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 28. Januar 2021 (14:36)
Das Landesklinikum Horn
Thomas Weikertschläger

Wieder stark im Steigen sind die Zahlen der Corona-Neuinfektionen im Bezirk Horn. Seit dem 21. Jänner meldete die Bezirkshauptmannschaft Horn 43 neu infizierte Personen. Damit sind derzeit aktuell 47 Personen im Bezirk mit Corona infiziert. Die 7-Tagesinzidenz kletterte damit auf 132. Anfang Jänner war sie noch bei einem Wert von 32 gelegen – damals der niedrigste Wert in ganz Österreich.

Laut Bezirkshauptmann Johannes Kranner beachte man die steigenden Zahlen mit Sorgen, man dürfe aber auch nicht dramatisieren. Im Vergleich mit anderen Bezirken bewegen sich die Zahlen immer noch auf geringem Niveau. Zurück zu führen sei die steigende Zahl vor allem auf aktuelle Fälle im Landesklinikum Horn. Man habe diese Problematik auch dem Landessanitätsstab gemeldet, der dann für die Einleitung weiterer Maßnahmen zuständig sei.

Aktuell 15 positiv getestete Personen in Behandlung

Die NÖN erkundigte sich im Landesklinikum Horn, wie diese Maßnahmen ausgefallen sind. Wegen der aktuellen Situation sind derzeit die Abteilungen „Interne 1“ und „Interne 2“ für Neuaufnahmen gesperrt, berichtet Andreas Reifschneider, Geschäftsführer der Gesundheit Waldviertel GmbH, auf NÖN-Anfrage. Diese Maßnahme sei wegen der Steigerung der Fallzahlen in Abstimmung mit Notruf 144 erfolgt. Man evaluiere die Situation täglich, die Versorgung der aktuell stationären Patienten ist laut Reifschneider aber unverändert gewährleistet.

Derzeit sind 17 Mitarbeiter aus mehreren Bereichen des Klinikums nach positiven Covid-19-Tests in Absonderung. Im Klinikum werde „kontinuierlich und engmaschig“ getestet, seit 27. Jänner gebe es keine zusätzlichen positiven Ergebnisse, sagt Reifschneider.

Behandelt werden im Landesklinikum Horn aktuell 15 positiv getestete Personen. Im Bedarfsfall stehen bis zu 30 Betten für die Covid-Versorgung zur Verfügung.