Wiener Eistraum zog nach Corona-Saison positive Bilanz. Nach einer außergewöhnlichen Saison hat der Wiener Eistraum nun eine positive Bilanz gezogen. Erstmals gab es 66 Betriebstage vor dem Rathaus. 200.000 Besucher nützten das Bewegungsangebot unter freiem Himmel mit einem umfassenden Sicherheitskonzept. Seitens der Gesundheitsbehörden wurde kein einziger Coronavirus-Infektionsfall im Rahmen des Contact Tracings gemeldet, heiß es in einer Aussendung am Sonntag.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 28. Februar 2021 (12:54)
Eislaufen vor dem Rathaus war an 66 Tagen möglich
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Zahlreiche Veranstaltungen wie Christkindlmärkte konnten heuer coronabedingt ebenso wie Skiurlaube in den Semesterferien nicht stattfinden. Dafür wurde der Wiener Eistraum vorzeitig am 24. Dezember gestartet. "Mit dem Wiener Eistraum setzte die Stadt Wien bewusst ein Zeichen der Zuversicht in einer Zeit des Verzichts und ich freue mich, dass wir damit so vielen Wienerinnen und Wienern ein wenig Abwechslung und Bewegungsfreiheit bieten konnten", betonte Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). "Wien hat abermals bewiesen, dass mit Mut und Entschlossenheit, einem innovativen Sicherheitskonzept und der Disziplin der Besucherinnen und Besuchern auch in unsicheren Zeiten ein sicheres Erlebnisangebot möglich ist", meinte er Bürgermeister.

Der Besucherzustrom war konstant hoch. So wurden die maximalen Kapazitäten auf dem Eistraumgelände nahezu täglich erreicht. Die gesetzlich geltenden Besucherbeschränkungen führten zwar mitunter zu längeren Wartezeiten beim Einlass, brachten aber gleichzeitig mehr Bewegungsfreiheit für die Eisläufer auf der 8.300 Quadratmeter großen Eisfläche mit sich. So konnten die Gäste des 26. Wiener Eistraums die einzigartige Erlebnislandschaft mit der spektakulären Eisterrasse "Sky Rink" im ersten Stock und den romantischen Traumpfaden im Rathauspark ausgiebig genießen.

Für die Sportler galt ein Mindestabstand von zwei Metern zu haushaltsfremden Personen auf den Eisflächen bereits vor der entsprechenden Verordnung. Das wurde durch sogenannte "Community Distance Marker" überprüft, einem tragbaren Abstandsmessgerät. Dazu kamen zahlreiche weitere Vorschriften. Die Maßnahmen wurden von den Gästen positiv angenommen und mitgetragen, betonte die Stadt Wien.