ABL heißt künftig Superliga und kehrt zurück zu Verband. Österreichs Basketball-Fans können künftig die heimische Liga in bisher nie da gewesener Dichte verfolgen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 01. Juli 2019 (10:31)
APA (EXPA/Angerer)
Meisterpokal und dazugehörige Liga sind zurück im Schoß des Verbands

Die nach der Rückkehr in den Schoß des Österreichischen Basketball-Verbands (ÖBV) nun in Superliga umbenannte Bundesliga wird von Sky, ORF Sport + und im Stream via skysportaustria.at übertragen. Damit sind erstmals sämtliche Spiele der Basketball-Superliga (BSL) live zu sehen.

Im neu ausverhandelten Vertrag mit dem ÖBV wird Sky ab der Ende September beginnenden Saison 2019/20 für drei Saisonen bis zu 48 Partien der neuen BSL im linearen TV und auf der neuen Streamingplattform Sky X zeigen. Darunter auch das Cup-Final-Four, den Super Cup und den All Star Day. 15 dieser Spiele zeigt zusätzlich auch ORF Sport + sowie orf.at. Dank automatisierter Produktionssysteme der Firma Keemotion kann man alle weiteren Spiele auf skysportaustria.at sehen.

"Unser Ziel war es, jedem Kind die Möglichkeit zu geben, überall und zu jeder Zeit mit seinen Idolen mitzufiebern. Danke an SKY, ORF und Keemotion, dass sie es uns ermöglicht haben, dieses Ziel zu erreichen", freute sich Präsident Gerald Martens in einer ÖBV-Aussendung. Martens ist überzeugt, dass man damit den Stellenwert des Basketballs in Österreich "auf ein neues Level heben" könne.

Auch die Damen werden künftig in der Basketball-Damen-Superliga (BDSL) ihren Meister ermitteln. Bei den Herren plant man mit zehn Teams, wobei die Fürstenfeld Panthers und die Vienna DC Timberwolves noch bis zum (morgigen) Dienstag Zeit hatten, die Vorgaben für die Lizenz zu erfüllen. Diese wird noch vom bisherigen Lizenzausschuss der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) durchgeführt. Durch die Wiedereingliederung der Ligen in den Verband sind laut ÖBV-Auskunft auch die Namensänderungen der Ligen nötig, da die ABL noch laufende Verträge unter diesem Namen hat.