A3: Ein Toter nach Frontalcrash. Kurz nach Mitternacht ist es auf der A3 (Südostautobahn), Höhe Wulkaprodersdorf zu einem tragischen Unfall gekommen.

Von Nina Sorger. Update am 28. Dezember 2017 (12:14)

Zwei Kleintransporter sind zusammengestoßen, ein weiteres Fahrzeug ist aufgefahren. Kurz nach Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Wulkaprodersdorf, Siegendorf und Eisenstadt alarmiert, so der Pressesprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos, Günter Prünner.

Laut Landessicherheitszentrale überlebte einer der beteiligten Fahrzeuglenker den Unfall nicht. Laut Polizei handelt es sich bei dem Toten um einen 48-jährigen Mann (zunächst war von einem 68-Jährigen die Rede gewesen, Anm. d. Red.) aus Ungarn.

Der Beifahrer des 48-Jährigen wurde leicht verletzt und konnte sich selbst aus dem Unfallauto befreien, so ein Sprecher der Feuerwehr. Der Fahrer des zweiten Autos, ein 29-Jähriger Ungar, wurde schwer verletzt. Ein nachkommender, mit vier Personen besetzter Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das Unfallfahrzeug auf – alle vier Insassen blieben bei dem Unfall unverletzt.

Nach sechs Stunden Einsatz konnten die Feuerwehren wieder einrücken. Laut einer Aussendung der Polizei war der 29-Jährige aus unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten und es kam zum Frontalzusammenstoß. Durch den Unfall musste die Rampe A357 zwischen der B16 und der A3 für die Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung von 0.20 Uhr bis 6.05 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt ordnete eine Obduktion des Leichnams sowie die Sicherstellung der beiden Kleintransporter an – diese werden von einem Sachverständigen untersucht. Ein Alkomattest beim vermeintlichen Unfallverursacher war laut Aussendung der Polizei aufgrund seiner Verletzungen nicht möglich, beim Lenker des nachkommenden, aufgefahrenen Autos verlief dieser negativ.