EU stellt heimischen Badeseen wieder Top-Zeugnis aus. Der jährliche Badegewässer-Bericht der EU vom Dienstag kommt zu dem Schluss, dass - ebenso wie im Vorjahr - 95,1 Prozent der heimischen Gewässer eine "exzellente Qualität" aufweisen, der Rest ist ausreichend. Kein österreichischer Badesee wird als "schlecht" eingestuft.

Von Redaktion, APA. Update am 29. Mai 2018 (14:55)
Kein österreichischer Badesee wird als "schlecht" eingestuft
APA (dpa)

Die Qualität des Badewassers im Neusiedler See bei Podersdorf und im Zicksee bei St. Andrä (beide Bezirk Neusiedl am See) ist im am Dienstag veröffentlichten Badegewässer-Bericht der EU über die Saison 2017 wieder mit "ausgezeichnet" bewertet worden Beide Badestellen waren 2013 noch als "mangelhaft" eingestuft worden.

Seit 2015 habe sich aufgrund von umfangreichen Sanierungsmaßnahmen nachhaltig eine hohe Wasserqualität etabliert, teilte das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus mit. Insgesamt sei bei rund 99 Prozent der untersuchten österreichischen Gewässer eine ausgezeichnete oder gute Wasserqualität bescheinigt worden.

In dem Bericht wurde auch der Neusiedler See bei Weiden (Bezirk Neusiedl am See) erwähnt, wo im Sommer des Vorjahres wenige Tage lang ein Badeverbot aufgrund von Bakterienbelastung bestanden hatte. Laut dem Bericht wurden bei weiteren Kontrollen keine Abweichungen mehr festgestellt. Die Ursache für die Belastung habe allerdings nicht festgestellt werden können.