Gefahrengut-Transporter hob ab. Ein Sattelfahrzeug mit 25 Tonnen 180 Grad heißem Bitumen war nach Polizeiangaben bei einem Kreisverkehr verunglückt. Aus dem Lkw-Tank floss Diesel aus. Vor der Bergung des Sattelauflegers muss laut Landespolizeidirektion das Bitumen umgepumpt werden.

Von Michaela Grabner. Update am 20. November 2017 (15:47)
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Der kroatische Lkw war von Oberpullendorf kommend Richtung Rattersdorf auf der B61 a unterwegs gewesen, als er kurz nach 5.00 Uhr zunächst über eine Verkehrsleiteinrichtung und anschließend gerade durch einen Kreisverkehr zwischen Oberloisdorf und Mannersdorf gerollt war. 

Der Lkw hob in die Luft ab und schlug auf der anderen Seite des Kreisverkehrs neben der Fahrbahn der B61 a auf. Dabei wurde ein Leck in den Dieseltank gerissen und der Treibstoff trat aus. Während das Zugfahrzeug danach in einem Acker stehen blieb, kippte der Tankaufleger um und blieb in einem Entwässerungsgraben liegen, ohne dass Bitumen austrat.

Der 65-jährige Lkw-Lenker aus Kroatien blieb bei dem Unfall unverletzt. Bezirkshauptmannschaft und Gewässeraufsicht wurden verständigt, auch die Gefahrgutbeauftragten der Feuerwehr und der Polizei wurden beigezogen. Montagnachmittag waren weiterhin die Feuerwehren Oberpullendorf und Oberloisdorf an der Unfallstelle bei den Aufräumarbeiten im Einsatz, auch Kräfte aus Mannersdorf wurden nachalarmiert.

Ein weiterer Lkw der Firma aus Kroatien musste angefordert werden, damit das heiße Bitumen umgepumpt werden kann. Anschließend soll der Lkw mittels zwei Kränen wieder aufgestellt werden. Die Sperre der B61 a wird vermutlich noch bis in die Abendstunden dauern.