1:6-Debakel für Frankfurt in Leverkusen. Drei Tage nach dem Halbfinal-Hinspiel in der Fußball-Europa-League hat Eintracht Frankfurt mit Trainer Adi Hütter in der deutschen Fußball-Bundesliga ein Debakel erlitten.

Von APA Red. Erstellt am 05. Mai 2019 (20:44)
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Frankfurter enttäuscht, Leverkusener jubeln

Bei Bayer Leverkusen unterlagen die Hessen 1:6 (1:6) und müssen damit weiter um die erträumte Qualifikation für die Champions League bangen. Indes fixierten Schalke 04 und der SC Freiburg den Klassenerhalt.

Der Tabellenfünfte Leverkusen zog durch den Erfolg nach Punkten mit den viertplatzierten Frankfurtern gleich und lag nur noch fünf Tore hinter der Hütter-Elf. Das Rennen um die noch nicht vergebenen Europacupplätze ist vor den letzten beiden Runden extrem eng: Zwischen Rang vier und Rang acht (Hoffenheim) liegen nur drei Punkte.

Die achte Saisonniederlage einer in der ersten Hälfte völlig indisponierten Eintracht stand bereits nach 36 Minuten fest. Die Torschützen: Kai Havertz (2.), Julian Brandt (13.), Lucas Alario (23., 34.), Charles Aranguiz (28.) und Martin Hinteregger, der eine Freistoßflanke ins eigene Tor köpfelte (36.). Filip Kostic gelang in der 14. Minute das zwischenzeitliche 1:2.

Die Spekulationen um Torgarant Luka Jovic, wonach dessen 60-Mio-Transfer zu Real Madrid bereits feststünde, dementierte Sportchef Fredi Bobic. "Ausnahmsweise muss ich keine Lüge gebrauchen. Es gab wirklich noch keinen Kontakt", sagte Bobic dem US-Sportfernsehsender ESPN.

Schalke und Freiburg beseitigten indes die letzten theoretischen Zweifel am Klassenverbleib. Durch das 0:0 (0:0) gegen den schon zuvor geretteten FC Augsburg können die Königsblauen bei sieben Punkten Vorsprung im Saison-Endspurt vom VfB Stuttgart auf dem Relegationsrang nicht mehr eingeholt werden. Bei Schalke fehlte neben dem verletzten Alessandro Schöpf auch Guido Burgstaller, weil er seine hochschwangere Frau in den Kreißsaal begleitete. Bei den Augsburgern kam Georg Teigl in der 83. Minute für Michael Gregoritsch auf den Platz, Kevin Danso war Ersatz.

Freiburg konnte auch das siebente Spiel in Serie nicht gewinnen, darf aber dennoch den Verbleib Bundesliga feiern. Das Team von Trainer Christian Streich erkämpfte sich trotz langer Unterzahl ein glückliches 1:1 (1:1) gegen Fortuna Düsseldorf - die Freiburger hatten schon tags zuvor von der Niederlage des VfB Stuttgart profitiert und können trotz der Negativserie nicht mehr auf den Relegationsplatz zurückfallen. Vincenzo Grifo (9. Minute) hatte den SC per Foulelfmeter in Führung gebracht, Dawid Kownacki (31.) sorgte noch vor der Pause für den Ausgleich der Fortuna.