Bewaffneter Überfall auf Juwelier. Zwei bewaffnete Täter haben heute Donnerstag kurz vor 10 Uhr den Juwelier Kröpfl in der Eisenstädter Fußgängerzone überfallen.

Von Nina Sorger und Doris Fischer. Update am 21. Dezember 2017 (14:14)

Die Polizei hat nach dem bewaffneten Raubüberfall auf einen Juwelier in Eisenstadt zwei Verdächtige festgenommen. Zum Alter und der Nationalität der Personen könnten noch keine Angaben gemacht werden, berichtete Polizeisprecher Helmut Greiner. Die beiden Männer hätten weder Dokumente bei sich, noch wären sie zu ihren Personalien geständig.

Der erste Verdächtige war am Ende der Fußgängerzone in der Nähe des Schlosses Esterhazy gefasst worden. Der Zweite wurde kurz darauf im Schlosspark Eisenstadt festgenommen. Ob noch weitere Personen in den Raubüberfall involviert waren, sei noch Gegenstand der Ermittlungen, meinte der Polizeisprecher.

Im Juweliergeschäft hätten zwei Angestellte unmittelbaren Kontakt mit den Tätern gehabt. Zwei weitere Angestellte hätten sich während des Raubüberfalls in einem Nebenraum befunden. Zur Schadenssumme bzw. zum Hergang des Überfalls könne noch nichts gesagt werden.

 

BVZ.at berichtete:

 

Kriseninterventionsteam im Einsatz!

Die Tatortermittler sind noch vor Ort, wie auch ein Kriseninterventionsteam. „Zwei unmittelbar betroffene Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiterinnen, die sich in einem Nebenraum befanden, sind traumatisiert. Sie werden derzeit von Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams betreut“, berichtet Oberst Helmut Greiner, Pressesprecher der Landespolizeidirektion.

Überwachungsvideos werden ausgewertet

Am Vormittag nahm die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes ihre Arbeit auf. Derzeit werde auf die Auswertung der Überwachungskameras gewartet, berichtete Polizeisprecher Greiner. Die beiden Angestellten des Geschäftes hätten nur vage Angaben machen können.

Bereits im März diesen Jahres war es zu einem Raubüberfall auf einen anderen Juwelier in der Landeshauptstadt (den Juwelier Hohensteiner) gekommen ( wir hatten berichtet, siehe hier und unten). Damals waren drei Täter in das Geschäft eingedrungen und hatten die Angestellten mit einer Pistole bedroht. Sie schlugen mit Äxten die Vitrinen ein und stahlen daraus Schmuck. Die Männer konnten flüchten. Verletzt wurde damals niemand.