Arnautovic fühlt sich für Startelf-Einsatz "bereit". Österreichs Stürmerstar Marko Arnautovic sieht sich in der Lage, am Sonntag (18.00 Uhr/live ORF 1) im Auftaktspiel der Fußball-EM gegen Nordmazedonien in der Startformation zu stehen. "Ich bin bereit", betonte der 32-Jährige am Vortag des Abfluges nach Bukarest im EM-Camp in Seefeld. Arnautovic war nach einer vor einem Monat erlittenen Muskelverletzung im Oberschenkel vergangenen Freitag ins ÖFB-Mannschaftstraining eingestiegen.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 11. Juni 2021 (12:44)
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Der China-Legionär hat seit Ende 2019 nur ein Länderspiel von Beginn an bestritten. Bei der EM-Generalprobe gegen die Slowakei (0:0) überzeugte Arnautovic aber in einem Kurzeinsatz über knapp 30 Minuten. "Ich habe schon vor dem Slowakei-Spiel gesagt, dass ich 100 und 10 Prozent geben werde, um der Mannschaft zu helfen", sagte der Wiener. Bei ihm würde das vor allem Tore und Assists bedeuten. "Man kann im Fußball nie etwas versprechen, aber man kann versprechen, die 110 Prozent zu geben."

Das ÖFB-Team ist mittlerweile 316 Minuten ohne Torerfolg. Der Rückkehrer, mit 26 Treffern in 88 Länderspielen geteilte Nummer sieben der ewigen ÖFB-Schützenliste, sieht sich nach seinen zuletzt häufigen Team-Absenzen aber nicht als alleinigen Heilsbringer: "Es ist nicht nur alles Marko Arnautovic. Ohne das Team, ohne meine Mitspieler, funktioniert Marko Arnautovic auch nicht."

Auch eine Doppelspitze mit Sasa Kalajdzic sei für ihn vorstellbar. "Natürlich würde es mich freuen, mit ihm vorne zu spielen. Ich habe schon vorher gesagt, dass er die Qualitäten hat", sagte Arnautovic über den beim VfB Stuttgart zuletzt treffsicheren Zwei-Meter-Mann. Auch im ÖFB-Team stand Kalajdzic in den jüngsten fünf Partien in der Startformation. Arnautovic: "Letztendlich ist es die Entscheidung des Trainers." Eine einfache ist es nicht. Arnautovic hatte bereits vergangene Woche betont, kein Freund der "Joker"-Rolle zu sein.