OMV-Vize-CEO Pleininger wird nicht verlängert

Erstellt am 14. Mai 2022 | 16:31
Lesezeit: 2 Min
OMV-Vorstand Pleininger muss 2023 gehen
OMV-Vorstand Pleininger muss 2023 gehen
Foto: APA/HANS PUNZ
Der Vertrag von OMV-Öl- und Gasvorstand und Vize-CEO Johann Pleininger (60) wird nicht verlängert, bestätigte OMV-Sprecher Andreas Rinofner eine Meldung des "Kurier". Über die Gründe für die Entscheidung wollte sich Rinofner nicht äußern. Laut "Kurier" gab es Differenzen über die Strategie des Öl- und Gaskonzerns. Letztlich hätten in einer Kampfabstimmung nicht alle gegen Pleininger gestimmt, aber die beiden größten Aktionäre, Mubadala (Abu Dhabi) und die Staatsholding ÖBAG.
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Während Vorstandschef Alfred Stern langfristig aus Öl- und Gas aussteigen will, sei Pleininger dafür, Öl- und Gas in eine eigene Energiegesellschaft abzuspalten, für die es einen Investor geben soll, schreibt der "Kurier". Außerdem setze sich Pleininger für die umweltschonende Förderung von Schiefergas im Weinviertel ein. Das sehe Stern kritischer.

Pleiningers Vertrag läuft noch bis 31. August 2023. Die Entscheidung, ihn nicht zu verlängern, fiel am Freitag in einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung. Die OMV werde rechtzeitig die Nachfolge regeln, so Rinofner.