AMA testete österreichische Eier. Nachdem in Deutschland, Belgien und den Niederlanden Eier mit dem Mittel Fipronil gefunden und vom Markt genommen wurden, hat die AMA vergangene Woche 30 Marktproben österreichischer Frischeier im heimischen Lebensmittelhandel gezogen und untersuchen lassen. In keiner einzigen wurde Fipronil nachgewiesen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. August 2017 (10:16)
Der Skandal zog bisher an Österreich vorbei
APA (Symbolbild/dpa)

"Im heimischen Lebensmittelhandel sind fast ausschließlich österreichische Frischeier erhältlich. Diese sind mit dem Länderkürzel 'AT' auf der Stempelung am Ei beziehungsweise am rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel klar erkennbar", sagte Genia Hauer, Qualitätsmanagerin der AMA Marketing. Wer die Herkunft der Eier genau überprüfen möchte, erhält unter

Auskunft über den Legehennenbetrieb und die Haltungsform. 

Der Wirkstoff Fipronil ist in Österreich in der Geflügelhaltung verboten. Als Mittel gegen Ameisen und Schaben für den privaten Hausgebrauch sowie als Arzneimittel gegen Ungeziefer bei Katzen und Hunden ist es jedoch erlaubt.