Erstellt am 17. Januar 2017, 11:47

von APA Red

Flughafen Wien kann grundsätzlich helfen. Kommt auf Geld, politischen Willen und Dauer der Unterbringung an - Airport-Vorstand nimmt Sobotka-Vorstoß zu Unterbringung in erweiterten Transitzonen aber "nicht ganz wörtlich"

Flughafen Wien-Schwechat  |  NOEN, Flughafen Wien

Die Vorstände des Flughafen Wien nehmen den Vorstoß von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP), Flüchtlinge in erweiterten Transitzonen am Flughafen zwischenzuparken, auf den Transitbereich bezogen "nicht ganz wörtlich". "Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Menschen hinaus zu bekommen aus dem Transitbereich", sagte Vorstandsmitglied Julian Jäger am Rande einer Pressekonferenz auf Nachfrage.

Der Flughafen Wien-Schwechat habe schon im Jahr 2015 bewiesen, "dass wir in der Lage sind, Flüchtlingen kurzfristig zu helfen", so Jäger am Montag weiters. Damals sei rasch eine Bushalle umfunktioniert worden. Jetzt gebe es eine neue Rotkreuz-Halle mit Platz für bis zu 400 Flüchtlinge, so der Airport-Manager. "Also grundsätzlich gibt es Möglichkeiten, am Flughafen Wien Flüchtlinge unterzubringen." Freilich komme es "sehr darauf an, über welche Zahlen man spricht, um erkennen zu können, was ist im konkreten Fall möglich".

Eine konkrete Zahl wollte Jäger nicht nennen. Das sei eine Frage des Geldes, des politischen Willens und der Dauer, über die man Flüchtlinge am Airport unterbringen wolle, so der Unternehmensvertreter Richtung Innenminister.