Verspäteter Teststart bei fünf Grad Celsius in Montmelo. Die Formel 1 ist am Montagvormittag mit leichter Verzögerung in die Vorbereitungsphase gestartet. Zehn Minuten später als geplant wurde der Circuit de Catalunya in Montmelo bei Barcelona freigegeben. Als die Ampel dann um 09.10 Uhr auf Grün schaltete, ließen sich die Fahrer der zehn Teams aber nicht lange bitten.

Von Redaktion, APA. Update am 26. Februar 2018 (11:52)
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Auch in Spanien ist es kühler als üblich um diese Jahreszeit

Zu den ersten Autos auf der 4,655 Kilometer langen Strecke gehörten Mercedes und Ferrari. Am Steuer des neuen "Silberpfeils" saß zunächst Valtteri Bottas. Weltmeister Lewis Hamilton sollte den W09 am Nachmittag übernehmen. Für Ferrari begann Kimi Räikkönen, Starpilot Sebastian Vettel ist am Dienstag an der Reihe.

In den vier Testtagen in dieser Woche bis Donnerstag und den vier Tagen in der kommenden Woche vom 6. bis 9. März müssen alle Teams versuchen, ihre Autos bestmöglich abzustimmen. Die Saison startet am 25. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne und endet sechs Monate später in Abu Dhabi.

Hamilton und Vettel können jeweils mit einem weiteren Titelgewinn mit der argentinischen Formel-1-Ikone Juan Manuel Fangio gleichziehen, der fünfmal Weltmeister wurde. Rekordhalter ist der Deutsche Michael Schumacher mit sieben Titeln.

Bis zur WM-Entscheidung ist es in diesem Jahr mit 21 Rennen ein weiter Weg, der durch nur noch drei erlaubte Motoren erschwert wird. Ansonsten hat sich das Regelwerk nicht gravierend geändert - mit Ausnahme des nun vorgeschriebenen Cockpitschutzes Halo, mit dem alle zehn Autos am Montag entsprechend auf die Strecke fuhren.

Optimal waren die Bedingungen nicht unbedingt, gerade einmal fünf Grad Celsius zeigte das Thermometer auf dem Grand-Prix-Kurs in Katalonien. Der Himmel war bedeckt. Das hielt den Finnen Bottas im Mercedes aber auch nicht davon ab, gleich in den ersten rund 20 Minuten neun Runden zu absolvieren. Räikkönen kam in der Zeit auf drei.

Die erste Rote Flagge verursachte ausgerechnet Fernando Alonso nach nicht einmal 35 Minuten. Der zweifache Ex-Weltmeister aus Spanien kam mit seinem orange-farbenen McLaren vor der Zielgerade von der Strecke ab und landete mit nur drei Rädern an seinem Boliden im Kiesbett.