Schüler gehen für mehr Klimaschutz auf die Straße. In Österreich gehen am Freitag zum zweiten Mal Schüler und Studenten für mehr Klimaschutz auf die Straße.

Von Redaktion, APA. Update am 24. Mai 2019 (10:00)
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Bereits im März versammelten sich Klima-Demonstranten am Heldenplatz

Neben Wien wird auch in Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg, Klagenfurt, Bregenz, Eisenstadt, Gmunden, Ried im Innkreis sowie in Pöllau demonstriert. Im Fokus des neuerlichen Klimastreiks stehen die anstehenden Europawahlen. Beim ersten großen Klimastreik am 15. März gingen in Österreich mehr als 20.000 Schüler und Studenten auf die Straße.

Mit Protesten Zehntausender Schüler ist auch in Neuseeland der sogenannte weltweite Klimastreik am Freitag in die zweite Runde gegangen. In der Hauptstadt Wellington sowie in mehr als 20 anderen Städten blieben Schüler dem Unterricht fern und gingen stattdessen auf die Straße.

Die Sprecherin der Kampagne in Neuseeland, Sophie Handford, forderte die Regierung des Pazifikstaats auf, einen "Klima-Notstand" auszurufen. Zwei Tage vor dem Haupttag der Europawahl plant die Gruppe "FridaysForFuture" Kundgebungen an mehr als 1.600 Orten in rund 120 Ländern weltweit. Dabei sind auch Schüler in mindestens 215 deutschen Städten - so viele wie in keinem anderen Land. Auch in Österreich sind mehrere Demos angesetzt, die größte ab 9.00 Uhr auf dem Heldenplatz. Besonders viele Protestaktionen sind außerdem in Italien, Großbritannien, den USA und der schwedischen Heimat der Klimaschützerin Greta Thunberg angekündigt.

An der ersten Auflage eines globalen Klimaprotesttages hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt. Nach Thunbergs Vorbild gehen Schüler und junge Erwachsene seit Monaten immer freitags auf die Straße - meist während der Schulzeit. Mittlerweile haben sich auch viele Erwachsene den Demonstranten angeschlossen.