Gregor Hafner: Ein Leben für die Rettung. Gregor Hafner ist derzeit längstdienender hauptamtlicher Rettungsfahrer. Mitte Juli hatte er seinen letzten Dienst.

Von Doris Fischer. Erstellt am 22. Juli 2017 (11:00)
Gefeiert. Rotkreuz-Mitarbeiter bedankten sich bei ihrem langjährigen und allseits beliebten Kollegen Gregor Hafner bei seinem letzten offiziellen Dienst als hauptamtlicher Rettungsfahrer mit einem Geschenkkorb. Foto: Rotes Kreuz
Rotes Kreuz

Er ist längst dienender Rettungsfahrer – das Rotkreuz-Urgestein Gregor Hafner spulte vor Kurzem seinen letzten Dienst als hauptamtlicher Rettungsfahrer ab. Jetzt verabschiedet er sich für die nächsten elf Monate ins Sabbatical. Und dann geht es für den Notarztwagen-Fahrer nach 37 Jahren in den Ruhestand.

First Responder der ersten Stunde

Ganz aufhören möchte Gregor Hafner aber nicht. „Solange mein Körper mitmacht, werde ich mindestens zwei Dienste im Monat schieben“, gibt der ausgebildete Rettungssanitäter und First Responder der ersten Stunde Entwarnung. Auf über 30.000 Ausfahrten hat es der zweifache Familienvater und passionierte Opa zweier Enkerl gebracht. Zwei Geburten hat er persönlich begleitet und bei vier chauffierte „Gregi“ den Notarztwagen.

„Ich habe Leben und Tod hautnah miterlebt“, zieht er Bilanz. Besonders stolz ist der Rettungsfahrer aber auch auf seine Tätigkeit als Betriebsrat, denn er wollte immer schon für die Menschen da sein – gleich, ob als Sanitäter oder als Arbeitnehmervertreter. Viele junge Mitarbeiter hat er eingeschult, aber auch psychische Hilfeleistung gegeben. „Ich bereue nichts“, lautet sein Resümee.