Zwei Weltrekorde Bei Schwimm-WM. Die dritte Finalsession der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Hangzhou hat u.a. je einen niederländischen und US-Doppelsieg sowie wie an den beiden Tagen zuvor zwei Weltrekorde gebracht. Dafür waren am Donnerstag der Russe Kirill Prigoda über 200 m Brust und die US-Mixed-Staffel über 4 x 50 m Lagen verantwortlich. Die restlichen beiden der gesamt sechs vergebenen Titel gingen an China und Südafrika.

Von APA Red. Erstellt am 13. Dezember 2018 (15:32)
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Prigoda nur knapp über zwei Minuten

Für die Afrikaner schlug standesgemäß Chad le Clos zu. Der Olympiasieger von 2012 über die doppelte Distanz holte in 48,50 Sekunden sein über 100 m Delfin schon viertes Kurzbahn-WM-Gold in Folge. Sein Landsmann Cameron van der Burgh hatte am Mittwoch über 100 m Brust gesiegt und danach sein Karriereende mit Ende dieser Titelkämpfe bekanntgegeben. Der 30-Jährige war Schützling von Graz-Coach Dirk Lange und in der steirischen Hauptstadt auch dann und wann Trainingsgast.

Den Sieg einer Lokalmatadorin fixierte Wang Jianjiahe über 800 m Kraul in 8:04,35 Min., die 16-Jährige war lange auf Weltrekordkurs gelegen. Ihre noch bis April sogar nur 13-jährige Landsfrau Wang Yichun erstaunte indes mit dem Einzug ins Finale über 50 m Delfin. Den erwähnten "Oranje"-Doppelsieg fixierten Ranomi Kromwidjojo (51,14 Sek.) und Femke Heemskerk (51,60) über 100 m Kraul, jenen der USA Lisa Bratton (2:00,71 Min.) und Kathleen Baker (2:00,79) über 200 m Rücken.

Kurzbahn-Rekordweltmeisterin Katinka Hosszu blieb da ungewohnt nur Rang vier, sie zog aber als klar Schnellste in den Endlauf über 100 m Lagen ein. Eröffnet war die Session aber mit Prigodas Weltrekord worden. Der 22-Jährige blieb in 2:00,16 Min. nur knapp über der Zweiminuten-Marke. Dressel wiederum rollte das Feld in der Staffel als Krauler auf den letzten beiden Längen von hinten auf. Mit Olivia Smolia, Michael Andrew und Kelsi Dahlia drückte er den Weltrekord um 77/100 auf 1:36,40 Min.