Schlögl: 20 Millionen gefärbte Eier zu Ostern. Zu Ostern wird beim Marktführer Schlögl-Ei aus dem Mittelburgenland im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet. Beim Design geht es wieder in Richtung mehr Natürlichkeit.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 29. März 2018 (03:59)
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Ostereier von der BVZ. Marketingleiterin Melanie Buzanich und Barbara Schlögl (v.l.) mit den BVZ-Eiern, die im Rahmen des „Osterlandes“ am Hauptplatz in Oberpullendorf verteilt werden.

Aus einem traditionellen Osterkörbchen sind sie nicht wegzudenken – bunt gefärbte Ostereier. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, sondern bereits gefärbte Eier kauft, kann mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie von der Firma Schlögl-Ei stammen.

Weit über 20 Millionen Eier werden hier zur Osterzeit gekocht und gefärbt, was das Unternehmen mit einem Marktanteil von über fünfzig Prozent österreichweit zum Spitzenreiter macht. Begonnen wird mit der Produktion bereits im Jänner, jetzt vor Ostern seien alle fünf Färbemaschinen im Einsatz, erzählt Geschäftsführerin Barbara Schlögl.

Gearbeitet wird im Zwei-Schicht-Betrieb, statt der üblichen 63 Mitarbeiter sind zusätzlich 31 Saisonarbeiter an den beiden Firmenstandorten Stoob-Süd und Draßmarkt beschäftigt. Beim Design habe es lange „je bunter, desto besser“ geheißen, so Schlögl, derzeit gehe der Trend aber zu mehr Natürlichkeit. So seien etwa nicht mehr nur glänzende, sondern auch matte Eier gefragt.

Wie bei Eiern aus dem Hause Schlögl, kann bei allen Eiern, die mit dem AMA-Gütesiegel vermarktet werden, die Herkunft nachvollzogen werden. Darauf weist Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Stefan Hautzinger hin: „Wer beim Kauf von Eiern auf heimische Produkte Wert legt, sollte darauf achten.“ Laut letzter Erhebung halten die burgenländischen Geflügelzüchter rund 387.000 Legehennen, die rund 100 Millionen Eier legen.